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Landwirte halten Tierschutz-Gütesiegel für sinnvoll

Mehr als die Hälfte der Landwirte sehen in der Einführung eines Gütesiegels, das Verbraucher beim Fleischkauf über die Qualität der Tierhaltung informiert, mehr Vor- als Nachteile. Zu diesem Ergebnis kommt eine nicht repräsentative Umfrage des Agrar-Marktforschungsinstituts Kleffmann, die unter 526 Landwirten durchgeführt wurde.
Das  Gütesiegel soll laut Vorstellungen des Agrarressorts freiwillig verliehen werden und mehrstufig sein, ähnlich wie die Sternregelung in der Hotellerie. Insgesamt 58 % der Befragten sehen in einer solchen Maßnahme eine Verbesserung des Verbraucherschutzes. Negative Auswirkungen durch die Einführung einer entsprechenden Kennung befürchteten die Landwirte eher weniger. So haben 58 % der Befragten angegeben, keine steigenden Verbraucherpreise im Zuge dieser Regulierung zu erwarten. Rund 55 % sehen dadurch keine Benachteiligung gegenüber der ausländischen Konkurrenz. Darüber hinaus zeige die Studie, dass die befragten Landwirte zu 76 % die bestehenden Tierschutzgesetze für ausreichend halten.