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Keine „Milchfabriken“ in Deutschland

Der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) hat die Kritik in einem Beitrag von WDR und NDR, in Deutschland seien aus Kuhställen inzwischen „Milchfabriken“ geworden, vehement zurückgewiesen. Der RLV stellte in der vergangenen Woche klar, dass die Betriebe in Nordrhein-Westfalen mit durchschnittlich 60 Milchkühe je Halter weit weg von industriellen Größenordnungen seien. Die Milchbauern hätten in den vergangenen Jahren viel Geld investiert, um die Tierhaltung noch artgerechter zu gestalten.

In dem Fernsehbeitrag vom 31.07. war es besonders um den Einsatz des Tierarzneimittels Kexxtone gegangen, das dem Auftreten von Ketose vorbeugen soll. WDR und NDR betitelten jedoch ihren Beitrag mit der Überschrift „Kuh-Doping – Umstrittenes Kexxtone für Kühe“ und hoben hervor, dass das Antibiotikum die Milchproduktion immens steigere. Der Deutsche Bauernverband (DBV) stellte bereits kurz nach Ausstrahlung der Sendung klar, dass Kühe in Deutschland nicht gedopt würden. (AgE)