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Jakobskreuzkraut: Erkennen und bekämpfen

Informationen über das für Nutztiere gefährliche Jakobskreuzkraut liefert jetzt ein neues Onlineportal von Proplanta. Außerdem gibt es die Broschüre „Jakobskreuzkraut - eine Giftpflanze auf dem Vormarsch“, die von der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit dem Landesamt für Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutz erarbeitet und im Internet eingestellt worden ist. In der Broschüre geht es auf insgesamt 28 Seiten unter anderem um die Biologie der Giftpflanze, die Ursachen ihrer zunehmenden Verbreitung und die mögliche Gefährdung von Nutztieren.

Proplanta stellt im neuen Onlineportal neben Bekämpfungstipps und Nachrichten zum Thema auch Fotos bereit, die die Bestimmung der Pflanze erleichtern sollen. Bei der Bekämpfung, etwa durch das Ausstechen einzelner Pflanzen, sei frühes Handeln wichtig, betonte Proplanta.

Auch die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz machte in der vorigen Woche auf die Gefahren durch das Jakobskreuzkraut aufmerksam. Dieses stelle in der Weidetierhaltung insbesondere in der Zeit vor der Blüte ein Risiko dar. Sobald die Pflanzen nämlich blühten, würden sie von den Tieren nicht mehr gefressen. Die Aufnahme des Jakobskreuzkrauts kann bei Pferden und Rindern schon in geringen Mengen zum Tod führen. (AgE)