Hohe Nachfrage nach Butter, Blockbutter teurer

Die Preisverhandlungen zwischen Molkereien und LEH haben zu niedrigeren Einkaufspreisen für Päckchenbutter geführt. Gleichzeitig wird die Nachfrage im Markt als sehr gut beschrieben und das auch für Blockbutter zur Weiterverarbeitung. Nun übersteigt die Amtliche Notierung für Deutsche Markenbutter im 25 kg-Block die für abgepackte Ware in der 250 g-Einheit. So teilt die Süddeutsche Butter- und Käsebörse am 13. Mai 2020 folgende Preisspannen mit:
  • Markenbutter geformt (250 g-Päckchen): 2,72 € bis 2,80 €/kg, entsprechend bestehender Kontrakte unverändert
  • Markenbutter lose (25 kg-Block): 2,75 € bis 2,85 €/kg (Vorwoche: 2,65 € bis 2,75 €/kg)

Noch nicht bewertet ist der mögliche Effekt der Möglichkeit zur Privaten Lagerhaltung für Butter. Beihilfeanträge können seit dem 7. Mai eingereicht werden. In der ersten Woche dominierten Anmeldungen zur Beihilfe für die Käseeinlagerung. Während manche Ländern noch gar nichts angemeldet haben, haben Italien, Schweden, Irland und Großbritannien die ihnen zugeteilten Kontingente bereits ausgefüllt. Insgesamt wurden bislang EU-weit 28.344 t Käse, 15.343 t Butter und 1.200 t Magermilchpulver für die Beihilfe angemeldet.
Quelle: Süddeutsche Butter- und Käsebörse e.V., LZ, BLE, AHDB Dairy


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