Fütterung optimieren und Ammoniak-Emissionen senken

Ammoniak-Emissionen (NH3) lassen sich durch die Senkung des Rohproteingehalts im Rinderfutter reduzieren. Dies kann für diejenigen Rinderhalter wichtig sein, die in der Nähe von Fauna-Flora-Habitat-(FFH)-Gebieten neu bauen oder ihren Bestand erweitern wollen und gegebenenfalls im Bauantrag nachweisen müssen, dass im Stall weniger Ammoniak freigesetzt wird, teilte die Landwirtschaftskammer Niedersachen mit.
In den Richtlinien 3894 „Emission und Immissionen in Tierhaltungsanlagen“ des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) wird laut Kammer das Reduktionspotential der Ammoniak-Emissionen bei bedarfsgerechter Fütterung auf bis zu 25 % veranschlagt. Ein Senken des Rohprotein-Gehaltes im Rinderfutter führt zur Reduktion des Milch-Harnstoffgehaltes und somit zu einer geringeren NH3 Produktion.
Ein Senken des Milch-Harnstoffgehaltes um 10 mg/l Milch senkt die Ammoniak-Emission um 2,6 %, dies geht aus niederländischen Studien hervor. Der mittlere Harnstoffgehalt in Deutschland liegt laut Kammer bei 230 mg/l Milch. Bei Weidegang bleibe der Milch-Harnstoffgehalt außen vor, da das unterschiedliche Absetzen von Kot und Harn auf der Weide zu geringeren Ammoniak-Emissionen führt. (AgE)


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