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Freiwilliger Produktionsverzicht ist „alte Klamotte“

Jüngste Initiativen auf EU-Ebene, nach dem Ende der Milchquote einen freiwilligen Produktionsverzicht einzelner Milcherzeuger zu fördern, werden vom Landvolk Niedersachsen strikt abgelehnt. Wie der Landesbauernverband in der vergangenen Woche mitteilte, bestand darüber beim fünften Nordwestdeutschen Milchtreff Einigkeit. Solch ein Lenkungselement werde von einer großen Mehrheit der niedersächsischen Milcherzeuger abgelehnt, berichtete Landvolkvizepräsident Heinz  Korte. Dem pflichtete der Vorsitzende der niedersächsischen Landesvereinigung, Jan Heusmann, bei. Er bezeichnete die freiwillige Drosselung der Rohstoffmenge, wie sie neuerdings im Sicherheitspaket der EU-Kommission vorgesehen sei, als „alte Klamotte“. Es sei ärgerlich, dass solch ein Randthema der Brüsseler Politik überhaupt solch eine Aufmerksamkeit genieße.