Fonterra macht wieder Profit

Der neuseeländische Milchkonzern Fonterra hat in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2018/19 wieder Profit gemacht, sieht aber noch deutlichen Verbesserungsbedarf für die Zukunft. So teilte das Unternehmen am vergangenen Mittwoch (20.3.2019) mit, dass sich der im Zeitraum 1. August 2018 bis zum 31. Januar 2019 erwirtschaftete Nettogewinn nach Steuern auf 80 Mio. NZ$ (48 Mio. Euro) belief. Im Vorjahreszeitraum war aufgrund von Schadensersatzzahlungen an Danone und einer Wertberichtigung der Beteiligung an dem chinesischen Unternehmen Beingmate erstmals in der Firmengeschichte ein Verlust verbucht worden, und zwar von 348 Mio. NZ$ (210 Mio. Euro). Fonterra-Geschäftsführer Miles Hurrell erklärte, dass es zwar gut sei, die Genossenschaft wieder in den schwarzen Zahlen zu sehen, die Ergebnisentwicklung jedoch noch nicht dort sei, wo sie sein sollte.
Nach Unternehmensangaben konnte die Absatzmenge gegenüber der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2017/18 zwar um 2 % gesteigert werden, doch gingen der Umsatz um 1 % auf 9,75 Mrd. NZ$ (5,90 Mrd. Euro) und die Bruttomarge um 9,6 % auf 1,50 Mrd. NZ$ (907 Mio. Euro) zurück. Den Schuldenstand gab Fonterra für Ende Januar mit 7,35 Mrd. NZ$ (4,44 Mrd. Euro) an, der laut Hurrell bis Ende des Geschäftsjahres um 800 Mio. NZ$ (484 Mio. Euro) sinken soll.
An der Anfang März veröffentlichen Milchpreisprognose von 6,30 NZ$ (3,81 Euro) bis 6,60 NZ$ (3,99 Euro) je Kilogramm Milchfeststoff hält Fonterra fest.
Umrechnungskurs: 1 NZ$ = 0,6047 Euro
Quelle: AgE


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