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FAO: Milch lässt Lebensmittel-Preisindex steigen

Der Anstieg der Notierungen für Milch am Weltmarkt hat den globalen Nahrungsmittelpreisindex der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) deutlich beflügelt. So kletterte der Index im März gegenüber dem Vormonat um 0,8 % auf 212,4 Punkte, nachdem das Niveau zuvor zwei Monate lang stabil geblieben war. Für die Befestigung sorgte fast ausschließlich der nachhaltige Anstieg der Preise am internationalen Milchmarkt. Der entsprechende Subindex mit einem Anteil von 17 % am Gesamtwert schnellte bis zum Monatsende um sage und schreibe 11 % auf 225,3 Punkte nach oben und lag damit um 14,4 % über dem entsprechenden Vorjahresniveau.

Als Grund für diese Entwicklung nannte die FAO das durch Trockenheit verknappte Milchangebot in Ozeanien. Da der FAO-Unterindex für Milch im wesentlichen auf den neuseeländischen Exportpreisen für Milchprodukte beruht, machte sich dies in der Messziffer besonders stark bemerkbar.