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Export von EU-Milchprodukten in 2019 gestiegen

Die Exporte der EU von Milchprodukten sind 2019 weiter gestiegen. Umgerechnet in Vollmilchäquivalente erhöhten sich die Ausfuhren gegenüber 2018 um ca. 1,6 Mio. t. In den meisten Kategorien konnten höhere Produktmengen am Weltmarkt abgesetzt werden als im Vorjahr.

  • Bei Magermilchpulver wurde ein neues Allzeithoch erreicht, insgesamt wurden 962.400 t MMP aus der EU in Drittländer eingeführt. Das entspricht einem Anstieg von +18% gegenüber dem Vorjahr 2018. So die Daten der Milchmarktbeobachtungsstelle/Comext. Die Verkäufe nach China stiegen dabei um +38% auf 126.300 t. Algerien bleibt trotz rückläufiger Nachfrage (-30%) mit 100.700 t weiterhin der zweitgrößte Absatzmarkt.
  • Die Käseausfuhren stiegen um +6% auf den Rekordwert von 880.000 t. Die Ausfuhren in die USA, das wichtigste Bestimmungsland, stiegen um +4% auf 139.100 t und die nach Japan um +7% auf 114.100 t.
  • Die Butterexporte konnten nach zwei Jahren des Rückgangs um +41% auf 180.200 t steigen und lagen damit +11% über ihrem Höchststand von 2016. Die Ausfuhren in die USA stiegen um 21% auf 33.900 t, die Vereinten Arabischen Emirate kauften +154% (10.900 t) mehr, China bezog +38% (10.900 t) mehr Ware.
  • Die Exporte von Vollmilchpulver hingegen sanken um -11% auf 297.000 t. Von den drei wichtigsten Märkten, Oman, Algerien und Nigeria, nahm nur Nigeria mehr Ware auf als in 2018.
  • Die Bedeutung der Einfuhren an Milchprodukten für die Versorgung des EU-Marktes blieb auch in 2019 gering. Käse nimmt dabei mit einer Gesamteinfuhrmenge von 63.004 t (+6,5% ggü. Vorjahr) den größten Posten ein.

Quelle: ZMB, EU-Kommission