Die Bayern MeG vergrößert sich

In der Bayern MeG bündeln sich aktuell 125 Erzeugergemeinschaften mit einer Milchmenge von 5,2 Mrd. kg. Vergangene Woche (KW 24) kamen auf der Sitzung des Vorstands und des Aufsichtsrats in Herrsching vier neue Mitgliedsorganisationen hinzu: die Milcherzeugergemeinschaft Weiden, die Marburger Molkereigenossenschaft, die Milchliefervereinigung Baiernrain-Arget und die Molkereigenossenschaft Hainichen.

Bayern MeG leistete großartige Hilfe in der B.M.G.-Pleite

Die Größe und vor allem das Netzwerk der Bayern MeG hatten in der B.M.G.-Pleite im Frühjahr 2018 dazu beigetragen, dass die Konsequenzen für die im stichgelassenen B.M.G.-Lieferanten erträglich blieben. Zehn Milcherzeugergemeinschaften der Bayern MeG mit rund 500 Erzeugern waren von dem Insolvenzfall betroffen. Die Bayern MeG vermittelte Tag und Nacht und konnte erreichen, dass alle Milch vermarktet wurde.
Ein besonderer Dank geht von Seiten der Bayern MeG auch an die Speditionen. Die Fahrer holten die Milch, wussten teilweise aber nicht wohin damit. Anfangs war auch oft nicht klar, wer die Speditionen am Ende bezahlt.
Den größten Schaden müssen am Ende trotzdem die Milchlieferanten hinnehmen. Es blieb zwar keine Milch stehen, aber in solchen Situationen lässt sich nicht um Milchpreise feilschen. Erst nach und nach konnten wieder ordentliche Milchkaufverträge mit den aufnehmenden Molkereien abgeschlossen werden.
Quelle: Bayerisches Landwirtschaftliches Wochenblatt


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