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Deutliche Ertragseinbußen beim Raps

Nach Schätzung des Statistischen Bundesamtes wurden 2018 in Deutschland insgesamt 3,5 Mio. t Raps erzeugt und damit 23 % weniger als im Vorjahr. Auch die Rapsanbaufläche hat sich um 16 % reduziert, obwohl die Nachfrage tendenziell ansteigend ist. Raps wird in Deutschland zunehmend als Eiweißfuttermittel für Nutztiere in Form von Rapsschrot eingesetzt.

Die Ertragseinbußen seien laut dem OVID, Verband der ölsaatenverarbeitenden Industrie in Deutschland, zum einen auf die Trockenheit und zum anderen besonders auf nicht mehr bekämpfbare Schädlinge zurückzuführen. Durch das Verbot insektizider Beizmittel und fehlender neuer Pflanzenschutzmittel sei der Raps vor Schädlingen wie dem Rapserdfloh oder der Kleine Kohlfliege ungeschützt.

Quelle: AMI