DBV gegen Novellierung der Dünge-VO

Der Deutsche Bauernverband (DBV) hat sich gegen eine grundlegende Novellierung der Düngeverordnung ausgesprochen. Die deutsche Düngeverordnung habe sich bewährt und werde auch in Zukunft für weitere Verbesserungen im Gewässerschutz sorgen, so der DBV. Deutschland habe im Gegensatz zu anderen Mitgliedsstaaten die europäische Nitratrichtlinie flächendeckend umgesetzt. Deshalb sei die Forderung nach einer Novellierung nicht nachvollziehbar. Der DBV verweist in diesem Zusammenhang auch auf die zuletzt geschaffene Verbringensverordnung.
Das DBV-Präsidium fordert deshalb, dass sich das Düngerecht auch in Zukunft am Düngebedarf landwirtschaftlicher Kulturen orientieren muss. Realitätsferne Auflagen, übertriebene Dokumentationsanforderungen, pauschale Verbote oder Obergrenzen, wie sie von der EU-Kommission und einigen Bundesländern gefordert werden, lehnt der DBV ab. „Die Umsetzung der Düngeverordnung muss für landwirtschaftliche Betriebe leistbar sein und darf den Strukturwandel nicht zusätzlich anfachen“, so der Wortlaut der Erklärung.
 


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