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China: Regierung plant Optimierung der eigenen Milchwirtschaft

China ist eine aufstrebende Milchregion, Probleme gibt es jedoch nach wie vor mit der heimischen Produktion und deren Milchqualitäten. Auch die Skandale in Bezug auf Lebensmittelsicherheiten aus der Vergangenheit (u.a. der Melamin-Skandal 2008) stören nach wie vor das Image und die Wettbewerbsfähigkeit der chinesischen Milchwirtschaft. Das Land ist auch deswegen auf Importe angewiesen, weil die Bevölkerung den heimischen Produkten nicht vertraut.

Am Montag (11.06.2018) hat die Regierung in Shanghai daher nun einen neuen Plan zur Optimierung und Belebung des heimischen Milchsektors veröffentlicht. In diesem heißt es, dass China die Milchproduktions- und Verarbeitungsstandorte vergrößern und die Produktiqualität insgesamt verbessern möchte.

Unter anderem werde China darauf hinarbeiten, dass mehr als 99 Prozent der Milchprodukte den staatlichen Sicherheitsstandards entsprechen sollen. Im Rahmen der Regierungsvorschläge solle die Molkereiindustrie daran arbeiten, Kosten zu senken, das Niveau der Standardisierung zu verbessern sowie Technologie und Innovation voranzutreiben.

In Bezug auf die Milchviehbetriebe gehe folgende Vorgabe aus dem Regierungspapier hervor: China will Maßnahmen ergreifen die sicherstellen sollen, dass mehr als 65 Prozent der Milchviehbetriebe bis 2020 mehr als 100 Tiere pro Betrieb halten. Zudem werde China einen "Mechanismus" schaffen, der sicherstellt, dass Milchviehhalter und Molkereiunternehmen "Risiken und Vorteile" teilen.

Quelle: Reuters