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Buttermarkt Ende November zwiegespalten

In der letzten Novemberwoche (KW48) zeigte sich der Markt für Deutsche Markenbutter in einem außergewöhnlichen Ausmaß zwiegespalten: Die Weihnachtszeit sorgt einerseits für eine rege Nachfrage nach Päckchenbutter; während die Tatsache, dass für die Industrie das Weihnachtsgeschäft abgeschlossen ist, die Nachfrage von Blockbutter derart eingeschläfert hat, dass die Feststellung der amtlichen Preisnotierung nicht erfolgen konnte. Die hierfür nötige Mindestmeldemenge von 10 t bei den wöchentlichen Kontrakten sei nicht erreicht worden und somit keine repräsentative Notierung möglich gewesen, erläuterte Peter Bermanseder von der Süddeutschen Butter- und Käsebörse. Die amtlichen Notierungen werden von der Börse im Rahmen der gesetzlichen Verpflichtung seitens der EU Kommission zur Preismitteilung erstellt.

Die Notierung für die 250g-Päckcheware blieb trotz der sehr guten Nachfrage wegen der bestehenden Kontraktbindungen unverändert in der Spanne von 3,84 €/kg bis 3,92 €/kg stehen.

Zur Situation bei Blockbutter (25 kg Blöcke) erklärte Peter Bermanseder zudem, dass es für die Hersteller zurzeit lukrativer sei, Rahm und Sahne zu verkaufen als Butter zu produzieren. Dies ermögliche eine bessere Verwertung der eingesetzten Milch, sodass das Angebot an frischer Blockbutter ebenfalls gering ist.

Quelle: AgE