BMI Bayerische Milchindustrie unter Druck

Die Bayerische Milchindustrie (BMI) in Landshut steht durch Planungsfehler und Baumängel an ihrer neuen Käserei in Jessen (Sachsen-Anhalt) offenbar massiv unter Druck, berichtet top agrar-Südplus. Um die so entstandenen Mehrkosten von rund 38 Mio. € zu stemmen, kürzte die größte Genossenschaftsmolkerei in Bayern bereits im September 2019 den Milchauszahlungspreis an ihre Lieferanten um 2 ct/kg auf 28 ct/kg (bei 4 % Fett und 3,4 % Eiweiß). Zusätzlich kündigte die Molkerei weitere Preisrückgänge und umfangreiche Sparmaßnahmen an. „Die Situation ist ernst, aber zu meistern“, erklärten die Geschäftsführer Dr. Thomas Obersojer und Winfried Meier. Daran wollen aber vor allem langjährige Milchlieferanten nach etlichen Phasen mit schwachen Milchpreisen nicht mehr glauben. Die schlechte Situation der Milcherzeuger in Nordbayern habe daher zu einer Kündigungswelle geführt, die derzeit, kurz vor Jahresende, in vollem Gange ist. Zuletzt blieb der November-Preis entgegen der Ankündigungen stabil. Zudem kündigt die Molkerei in einem neuen Runschreiben speziell für Januar und Februar eine steigende Tendenz" bei den Milchpreisen an.
Quelle: top agrar-Südplus


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