Bioökonomierat appelliert für Genome-Editing

Der Bioökonomierat für Genome-Editing-Verfahren, das unabhängige Beratungsgremium der Bundesregierung, hat sich für einen reglementierten Zugang zu dieser Technologie ausgesprochen.
Die Fachleute befürchten, dass Deutschland ohne Zugang zu den betreffenden Methoden bei dieser „biologischen Revolution“ den Anschluss verliert und appellieren deshalb an die Politik, das bestehende und aus ihrer Sicht veraltete EU-Gentechnikrecht zu modernisieren und an den wissenschaftlichen Fortschritt anzupassen. Die Genome-Editing-Methoden entwickeln sich weltweit ungeachtet des restriktiven Urteils des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) rasant. Etwa habe sich das CRISPR/Cas9-System binnen weniger Jahre weltweit verbreitet und gelte inzwischen in ganz unterschiedlichen Bereichen als Standardanwendung.
Der Rat empfiehlt, im novellierten Gentechnikrecht festzulegen, welche Anwendungen von Genome Editing prinzipiell erlaubt, welche verboten seien und welche nur mit besonderer Genehmigung gestattet werden könnten.
Quelle: AgE


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