Belgien will CO2-Emissionen der Tierproduktion verringern

Die wichtigsten Ansatzpunkte zur Verringerung des ökologischen Fußabdrucks der Erzeugung von jeweils 1 kg Milch, Rindfleisch und Schweinefleisch in Belgien haben Wissenschaftler der Universität Gent in Kooperation mit der Consulting Environmental Resources Management (ERM) im Auftrag der flämischen Regierung identifiziert. Wie der in der vergangenen Woche veröffentlichten Studie zu entnehmen ist, beläuft sich der CO2-Fußabdruck von Vollmilch auf 0,90 kg bis 1,23 kg CO2-Äquivalente. Wichtigster Ansatzpunkt zur Verringerung der Emission von Treibhausgasen ist hier die Pansenfermentation, der mit 35 % der größte Anteil am ökologischen Fußabdruck zukommt. Auf die Futterproduktion und auf den entstehenden Wirtschaftsdünger entfallen 24 % und 14 %.
 
Für Rindfleisch nach der Zerlegung berechneten die Forscher einen Wert von 22,2 kg bis 25,3 kg CO2-Äquivalenten. Auch hier lieferten die höchsten Anteile die Pansenfermentation mit 48 %, die Futterproduktion mit 26 % und die Mistproduktion mit 15 %. Der kleinste Fußabdruck ergab sich für 1 kg Schweinefleisch nach der Zerlegung mit 4,8 kg bis 6,4 kg CO2-Äquivalenten.


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