BDM spricht mit Hendricks über Klima- vs. Tierschutz in der Milchviehhaltung

Der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) hat die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks auf den Milchkuhbetrieb der Familie Wehling in Schleswig-Holstein eingeladen, um sich mit ihr über die aufkommende Problematik Klimaschutz vs. Tierschutz in der Milchviehhaltung auszutauschen.
„Tierwohl in der Milchviehhaltung bedeutete bisher noch große Laufflächen mit angeschlossenen Außenbereichen. Wer heute für seine Kühe einen solchen Stall bauen will, der stößt zunehmend auf Probleme, wenn es um die Einhaltung verschiedener Richtlinien zum Klimaschutz geht,“ äußerte Anneli Wehling in Bezug auf die Tatsache, dass die Bundesregierung die deutschen Treibhausgasemissionen bis 2020 gegenüber 1990 um 40 % reduzieren will.
Nach Angaben der Sprecherin des BDM, Kirsten Wosnitza, konnten sie Hendricks vermitteln, dass es den Milchviehhaltern nicht darum geht, den Klimaschutz in Frage zu stellen, sondern es selbstverständlich ist, dass auch die Landwirtschaft dazu beitragen muss und will. Es aber wichtig sei, dass sich die Wege und Instrumente zur Zielerreichung an der Praxis orientieren. Was wir umsetzen sollen, das muss machbar und finanzierbar sein," fast Wosnitza zusammen. Damit seien sie bei Hendricks auf offene Ohren" gestoßen.
Quelle: BDM, 18.03.2017


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