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Bayern: Kombinations- statt Anbindehaltung

ine "Kombinationshaltung" als Alternative zur Anbindehaltung haben Vertreter der bayerischen Milcherzeuger und Molkereien jetzt definiert. Die kombinierte Haltungsform solle insbesondere kleineren Familienbetrieben, die ihre Kühe bislang noch in reiner Anbindehaltung unterbringen, den Weg in eine zukunftsfähige Milchproduktion ebnen. Laut dem Münchener Landwirtschaftsministerium sollen die Milchkühe in der Kombinationshaltung an mindestens 120 Tagen im Jahr die Möglichkeit zur freien Bewegung haben, entweder auf der Weide, im Laufhof oder einer Laufbucht. Wenn Betriebe im Stall besondere Maßnahmen zur Verbesserung des Tierwohls nachweisen, können auch 90 Tage Bewegung ausreichen.

Der Freistaat Bayern will auch künftig den Umstieg in die Laufstall- und die Kombinationshaltung mit Förderprogrammen und durch eine intensive Beratung begleiten.

Quelle: AgE