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Australische Regierung stärkt Milcherzeuger

In Australien sollen Milchkuhhalter durch einen „verpflichtenden Milchkodex“ gestärkt werden. Dieser besteht aus neun Grundsätzen zur Verbesserung der Fairness und Transparenz zwischen Milchbauern und Verarbeitern. Der Schwerpunkt liegt auf der Einführung von obligatorischen Milchlieferverträgen. Die Milchverarbeiter sollen zum 1. Juni mindestens einen Standardmilchvertrag anbieten, auf dessen Grundlage die Milcherzeuger mit dem Unternehmen verhandeln können. Dieser Vertrag muss für wählbare Perioden Vereinbarungen über Liefermengen, Mindestpreise, Qualitäten und Servicegebühren enthalten. Neben einseitigen Änderungen der Verträge, sind auch nachträgliche Preissenkungen verboten. Ein anderer Punkt sieht vor, dass wechselwillige Milcherzeuger nicht bestraft werden dürfen. Bei Streitigkeiten soll eine Schiedskommission eingeschaltet werden. Zudem können Verstöße gegen den Kodex geahndet werden. Der, von der Regierung ins Leben gerufene, neue „Milchkodex“ wird nun letztmals in einer vierwöchigen Konsultationsphase diskutiert und soll Anfang 2020 in Kraft treten.

Quelle:AgE