Australien: Kritik an Lebendtierexporten

In Australien verschärft sich die Diskussion um den Export lebender Rinder und Schafe. Ein kürzlich ausgestrahlter Fernsehbericht mit Filmmaterial der Gruppe „Animals Australia“ zeigt massive Tierschutzverstöße bei einem Schiffstransport mit zehntausenden Schafen in den Mittleren Osten. Bei Passage im August 2017 sollen in dem überbelegten Schiff etwa 2.400 Tiere verendet sein.
Australiens Landwirtschaftsminister David Littleproud zeigte sich angesichts des Videomaterials „geschockt“ und ordnete eine umfassende Überprüfung des Falles an. Er kritisierte, dass der offizielle Bericht der Aufsichtsbehörde nicht die schlimmen Zustände auf dem Schiff widerspiegle, was nun überprüft werde. Zudem kündigte er an, eine Telefonnummer für Whistleblower freizuschalten, um Missstände auch anonym zu melden. Er wies jedoch auch darauf hin, dass der Lebendexport wichtig für die Landwirte sei. Ein Verbot sei darum nicht geplant.
Quelle: AgE
 
 


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