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Arla unterzeichnet Weidecharta von Pro Weideland

Arla hat am 18. März 2019 die Weidecharta des Pro Weideland Programms unterzeichnet. Die Molkereigenossenschaft tritt damit einem Bündnis aus fast 30 Institutionen bei. Gemeinsam wollen sie die Weidehaltung mit ihren positiven Einflüssen auf Umweltschutz, Tierwohl und Biodiversität stärken. Die Teilnahme am Pro Weideland Programm sei für Arla ein konsequenter Schritt, um das Weidemilch Segment, das zuletzt leicht zurückgefahren wurde, wieder auszubauen.

„Mit Einführung des Gütesiegels wollen wir die Anforderungen an unsere Weidemilch im Einklang mit unserer kürzlich veröffentlichten Nachhaltigkeitsstrategie noch einmal erhöhen. Denn Weidehaltung trägt zur biologischen Diversifizierung bei und Grünland bleibt als Kohlenstoffspeicher erhalten. Die Kriterien des Siegels sind ab sofort Teil unseres Arla Weidemilch Standards – sprich alle Arla Landwirte müssen ihre Weidemilch nach diesen Vorgaben produzieren. Das Gütesiegel werden Verbraucher ab Juni erst einmal auf unserer frischen Hansano Weidemilch finden. Besonders in diesem Bereich wollen wir den Absatz und die Vermarktung durch die Einführung des anerkannten Labels stärken“, erklärt Kasper Thormod Nielsen, Leiter Unternehmenskommunikation und Public Affairs bei Arla Foods in Deutschland.

Hintergrund: Das Pro Weideland Label ist seit Mitte 2017 auf dem Markt und Eigentum des Grünlandzentrums Niedersachsen/Bremen e.V. Es wird von der Pro Weideland GmbH verwaltet. Das Gütesiegel regelt und kontrolliert seitdem so klar und anspruchsvoll wie kein anderes in Deutschland die Erzeugung und Weiterverarbeitung von Weidemilch, für die es in der EU bisher keine einheitlichen Kriterien gibt. Das Programm verpflichtet dazu, dass Kühe ganzjährig Bewegungsfreiheit haben und an mindestens 120 Tagen für mindestens 6 Stunden auf der Weide grasen. Die Betriebe dürfen nur Futter entsprechend dem VLOG-Standard ohne Gentechnik verwenden. Sie müssen 2000 m² Grünland und pro Kuh davon mindestens 1000 m² Weidefläche nachweisen können. Alle teilnehmenden Betriebe führen taggenaue Weidekalender und unterziehen sich zudem regelmäßig externen Kontrollen.

Quelle: Arla