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Arla: Klimaschutz als Aushängeschild für Milch

Die europäische Molkereigenossenschaft Arla will den Klimaschutz mittelfristig zum Aushängeschild ihrer Milcherzeugung ausbauen. So plant das Unternehmen seit längerem, die Treibhausgasemissionen in der eigenen Erzeugungskette bis 2030 gegenüber 2015 um 30 % zu senken und bis 2050 „klimaneutral“ zu werden. Nun kündigte der Aufsichtsratsvorsitzende von Arla Foods, Jan Toft Nørgaard, zum 1. Januar 2021 die Einführung eines Programms an, das den Landwirten helfen soll, ihren klimatischen Fußabdruck zu reduzieren. Bei der Entwicklung der Rahmenbedingungen und Vorgaben soll u.a. das zum Dachverband der dänischen Agrar- und Ernährungswirtschaft (L&F) gehörende Agrarforschungszentrum (SEGES) helfen. Vorgesehen sind unter anderem Empfehlungen zur Fütterung der Kühe sowie zur Auswahl der Rinderrasse. Bis zum Herbst sollen jetzt Vorschläge und Ideen gesammelt werden. Nørgaard zeigte sich optimistisch, dass die Arla-Landwirte offen mit dieser Herausforderung umgehen werden. Wichtig ist aus seiner Sicht, dass der Entscheidungsprozess demokratisch innerhalb der Genossenschaft erfolgt und dass bei dem Plan möglichst viele Betriebe mitgenommen werden.

Quelle: AgE