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Antibiotikamonitoring auch für Milchkühe möglich

Die Arbeitsgruppe Antibiotika der QS Qualität und Sicherheit GmbH berät aktuell über die Machbarkeit der Erfassung von Antibiotikagaben an alle Rinder. So könnte es auch für Milchkuhbetriebe verpflichtend werden, die Gabe von Antibiotika zu dokumentieren. Wie aus dem jüngsten QS-Report hervorgeht, hält der Koordinierungsbeirat eine Einbindung der Rinderwirtschaft in das Antibiotikamonitoring des QS-Systems für sinnvoll. Zudem habe der Bundesverband praktizierender Tierärzte (bpt) darauf hingewiesen, dass mit der Evaluierung des Arzneimittelgesetzes (AMG) eine Verpflichtung der Milchviehbetriebe zur Meldung des Antibiotikaeinsatzes möglich werden könnte.

Bislang werden im QS-System nur die Antibiotikagaben bei Mastkälbern verpflichtend erfasst, rund 900 Rinderhalter nutzen die QS-Datenbank aber bereits aus eigenem Interesse zur Erfassung und Weiterleitung von Informationen an die Datenbank des Herkunfts- und Informationssystems Tiere (HIT). Ziel sei eine Erfassung aller Antibiotikagaben bei sämtlichen Rindern in einer zentralen Datenbank, erklärt QS. Als nächster Schritt werde hierzu ein Fachaustausch mit Vertretern aus der Rinderhaltung und der Tierärzteschaft stattfinden, um gemeinsam ein Konzept zu erarbeiten.

Quelle: AgE