21 Organisationen warnen vor Strukturbruch in der Milcherzeugung

21 Nichtregierungsorganisationen (NGO) fordern Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt in einem einem offenen Brief zum Schutz der bäuerlichen Milcherzeugung in Deutschland auf. Politische Maßnahmen zur Begrenzung der Milchmenge seien unumgänglich, um die ruinösen Preise zügig wieder auf ein kostendeckendes Niveau zu heben. Andernfalls drohe ein verheerender Strukturbruch in der Milchviehhaltung.
„Billigpreise für tierische Produkte senken das Tierschutzniveau in den Ställen. Die Politik ist in der Pflicht, die Weichen entsprechend zu stellen. Der Minister ist gefordert, die Milchmenge auf EU-Ebene zu reduzieren. Für uns heißt Reduktion der Milchproduktion dann konsequenterweise Reduktion pro Kuh – also kurzfristig Umstellung der Fütterung und langfristig eine Abkehr von der Hochleistungszucht. Zudem müssen vor allem weidehaltende Betriebe gefördert und die Anbindeställe verbindlich in tiergerechte Laufställe umgebaut werden“, erklärt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, stellvertretend für die Unterzeichner


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