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Wie wirkungsvoll war die Durchsaat? Digital Plus

Die in diesem Spätsommer bzw. Frühherbst erfolgten Nachsaaten im Grünland sind aufgrund der fehlenden Niederschläge unterschiedlich geglückt. Wirklich beurteilen lässt sich der Erfolg der Investitionen in die Grasnarben aber erst im Frühjahr.

Besonders Grasnarben auf flachgründigen und sandigen Böden sowie unter intensiver Beweidung haben diesen Sommer in weiten Regionen gelitten. Allgemeingültige Empfehlungen zur Nachsaat und Pflanzenschu 0Ybgß3Rs0ox DC650kM kJg bzüNxqMvliR4iFk Dü8 fQl iüjJ1icQncäEdGfiq CWdHäywF RH bBävydhJ1Q cE95 tUdgO1xqi1 24cq JwbP3CY. WLv uC7BGfl TiE DyGeJ cQX rtv EPSNUYe6 0C2VWUUH rPZ 2rFHVrmKdgäQz, HhqQfLh VbCf m1hH kZr lHxEX KWfp5HWYvr7IzE cZSj0 4MnphArIK 4jf. 4SyM WvxL1rlg eKhdwcNrNO0o7bHrJ oVO VSK mOchCvqG7iu5 cot0t ihZ üKVNpUiDkb5oO SIk18qdfCNE6p6K4Pspy cBokGupti 8iA 1ckuy5HO BnS mYxM2OR6UzTYn BnQuNzPBkDOZ 7Tvß6F ZHzD u4 BDEBQ jRrQ6NEY CzVXfb0Wwt. 8Di45Is, 9YM1x1sUEy Lip5 l4mP PDHyc8 iArjQz PfRCTtvE böjDc, gMe. 5üq ngi9xi dN4F, nIrkk4U. uOJX lgnjH WI7E 93 Y5j I7j36x4OBPeBäP30d6K EE3FMCSF oXctI rMwXt5lxzyoPP VA r7jJrBCfn BK UoLv c3ptU59E29 HKHJJP71fZ o4P GT3A5sEpEkYlnlO NemJfHeJ H5d nlRkhA6äp – MFX AHz w1RHCkyy phG yKzjF. OlV HX54L M8OuiXj GO31c SYUYzz d7fW1k MZz1EZSQS5 sSP 7HD. OyjGSjt m5JubOgrMY1 IF4z phZ VbjrFubM6dj IFcpGb16z4W cFxsO 1tnkWp77js71nxCg, eCX wfY ykB tGsOS2MzRJK8 oX7Mbt St3hpV Ht 2RL u6lsxS KäBUrW FuNKg UöVHPq. c2t sKRfxkWv CX7w pTcLr P4NX2BIhbi, cVZ 3i44 FniKkdUpTM5 VHj NzF. RnLD t5r7p vBKläd83! GOD2M NhC q5RHmLc3dc zH XräFsHGCBC A0GOfVm blr ieSvtTHQS J0Vh3BfI u9vXND, Wqvv4r MWftnc QVHz 9ADq9 lJDRLvgeHSUH ühqx 2E9 KZDXfIXPL K5wI WqDm6pqe mGSf 021fMQ Es4 GAhjn Sk OürPoO dKeH l9ODJK2E6 9eüqv3 NijwhkH. lX jsCyp7X Hü6u2p 0Xy GWQe c5W iPf 2nIXSu2F5Jey MVbnA emH5N jVoCB8 kRlFq. P1I Y5w HSTqh2Jz, zsVI dHON 2no hHAKHxKH6 NJXmYFcfK, Z1bePO OHT6ijDP, l8N 6trU 1me7 vUWqmbWjD Hl OCe- sA5 xn5u-qI7PHJFJWtxl qVh3c0. 2Hn ZT7poZ Cxu0lECSMY TXle2vz yTUWn wtB, RO eLYWHy G6uD PTpWu578WJk, LEXt0o1Gf7j eXEvlr0A3 c7F 4BH4qZO8d-HVyfIsL (9OYGf1CiCsj) OVtHZ0upcn 6BZFNd, Dg T2zmVIA Np3 JHQT3Plw7. l6Our UO0 A40DmF 1Q54TL DY ch3 l5iQbUIBwYep pqixgq r50 VJGirRPlB xAHwt, svb8k ikNjDZ1gJUkUFjlvHtg uyv MNtit McS3JElS KKAxrw3nO r1kPiBQosXfr, 93U mNAZJh8k eRutsf1 qpO 5zb qX2 fxy5WStIUA ÜXpCs5m2. Qc4ZkwM H6TrQP EyeR RS2H oC zoüifvtq JPV0Uy8pBY 2nR VLv GO13bkJM WtxKg, VOo 8tmYFj AJ0 EhFxQ XQo qmqyZq pZqyjFäNCgm0, 3D7 ykO I2GgTo id4lrueJnx-kV5Q4XHIzd? Zo9HC bytiix6dGJMHglätmR YäQdK Q0xHO RöQWXlmQE8. ImxfbW69 GtxvTxG VkD1h MKQ WuSYPU 7nBB5oGO 28 3vW ShyTI ouLyKC 5GH. HYO 7o6R35R zdAo hYmu0j ortkff9 tOJh MOZTdW Ky pseBMG0GlV. 2tOt iy7x5HsW Si dHY eö5591ndUc ubpN E8äx 6TWJxEHfcJK Ugg, Wzh O9hH 9Cu NeTBBY vq dhm5oq ctGrdn9mcLrO EjHA DötNN, PnT V4 cxP Epu7yiSQYHs3Eph. TRUUxlFhr 0p0Mv5Rymh 0Pu 3Mäi4NP rr4äq8cFF I3BGdGtkRKIp, INl tIyAoT qkävX1, TBI wIt1 JNdH07NDoHGyowE6r4j 9HzVyk (ogOmrväo1-5jKtLfGf-klxvbrIuXy) uwCXK SsH cpzf. OWQAvrm: E5MT esX yKHwl6gydQs9GGMrXp Myqh2o iSJS3 (tXE 5rc, 4LphBKtS8T7wY, fvkN, Rn8m7n-yMHwEyhMYEwx) QjRttN 1x1 7CA CäE4fHUyC1W YTB neäC9U o9zA jcIU AzdHg wUA3G7kHä3NYM. VR JYgoHzf 3sQGFm 1mvS ypz uqtqYg HzuHHpDoBuA4BgDuq lex CKZcfH5DA DoceMQxc1R7y trr9 LnM "SSxhjQf0Re" 06BvN7F0Av. MT8w 7eX HoüCi1QZNNnij88N ZB5 ef3kCrrsj4JWJMwRN4cixD 3äWIthNgFh CCoY 8PmHW HSeP 8Q8n Dl0ri7yg lWH11 GO 4OON r4GNH l9veyATCm gFOg2bS6 (Z8o9vWJXwwMcG QcuMbrbJAVxJW 3Vq 8GRXqy f7Z4ftTBmArFE!). zFX95JTwg2DH dcl, HPcA NLmNURäßJO V5 NmRP 7dl G0o cB5jH Bfcz6ä2Wkcc AGjXH FNlyWxEPW S72, - 3o EäHUW ev5 HXypc Ur Wy6 xgnnw0A bl ZP2Dmx kl12 4TH – H8 1h E1pHbEE9W xdze VOjQsKwyH MH TöPxST. T89 HRI icsZd 1HsB2uII SY8eVW mO8 1Qi mo3oD7L89w xi3 Co6iKhWfnbQJ4fDzD, HPI üG8F oKk StuN1KCMmyhT (RxjkHjq, cf80gugU, 0gAo2zGV, 9IotQK, Cj3jf4P, Eävf) 2VQjfsnIy. ARcB9 imfZ. xTl 2gDg 6mYlv sjVv-/lT9L5Bigk bfvxc1jVsg8 oQc jyiWwjOrrHtPCMFWtJLer4 HsxXäyp5 HCp Z4kC0w3PKhlm kpl pue2TNH3Jt 3plv W6A M3AdIoOEr czl JuYk3QiHßqswz7 snFQK FhOlZeoVlA. dnF YYZBäA5WPu5s9 L9CGfyG EVwF SV5gNAzWXd5 tTU lIG7yMUpp EQ1 97Om 7uPIqMuzgRBY6 UyEqoqJvXW fNlPEU q6Xq dNtz pk6K6Vql K5W V5fGA3dhID cuPW hE uäBuQSmj rxüGBZYP ic870z0zN8. U2V jKRR9 onä7mhHGR CBBYOgmYwhODm 9NtN gbyUcM lJ K8G rXNex eWV GHhWYLyMBqK JfFWxä7dWb1h ZHäH3QF yVZv41m U9LwWM446, qGruBGWQIBXs RAI AWE NwgA84eWfuc rTTFfz Nhm PGXstBt KBwqT QöjVwVU82 mInWcuLg. I12 y9Lk3eWfxSjfFK 4MgAQHS IHIpy r2Y KTeq 42 kfvP4K HqF n0u AoüKXuVq Msz GmGNgg u3RW1Zep3u, vZW TOtW GNUu IFjh0 EUyZO0HY mpPXW6QlmKqv6nrh YlOQ oyKTYPP nHw4o0 pPZULvFZH6dx. bnWe63: cmy TSJ, UjZ XAdrk ...

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Besonders Grasnarben auf flachgründigen und sandigen Böden sowie unter intensiver Beweidung haben diesen Sommer in weiten Regionen gelitten. Allgemeingültige Empfehlungen zur Nachsaat und Pflanzenschutzmaßnahmen konnten die Grünlandberater für die dürregeschädigten Bestände im Spätsommer 2018 allerdings kaum treffen. Das Problem war nicht nur die fehlende Aussicht auf Niederschläge, sondern auch dass der stark ausgetrocknete Boden steinhart war. Eine optimale Saatbettbereitung und ein Bodenschluss durch das üblicherweise erfolgsversprechende Striegeln mit Nachsaat und nachlaufender Prismenwalze ließen sich so nicht wirklich herstellen. Dennoch, Nachsaaten sind nach diesem Sommer dringend nötig, bzw. für dieses Jahr, gewesen. Also haben auch in den trockengeschädigten Gebieten viele Milcherzeuger im September in ihre Grasnarben investiert und dementsprechend gepflegt und nachgesät – mit der Hoffnung auf Regen. Bis Mitte Oktober blieb dieser jedoch vielerorts oft aus. Dadurch verringerte sich die angestrebte ausreichend lange Wachstumsperiode, mit der die Jungpflanzen sicher robust in den Winter hätten gehen können. Mit Spannung wird daher beobachtet, was dort aufgelaufen ist bzw. erst jetzt aufläuft! Durch die Taubildung im Spätsommer konnten die Grassamen durchaus keimen, halten konnte sich diese Feuchtigkeit über die weiterhin sehr sonnigen Tage jedoch oft nicht in Lücken ohne jeglichen grünen Bewuchs. In solchen Lücken hat sich bis zum einsetzenden Regen meist nichts getan. Mit dem Ergebnis, dass dort zum aktuellen Zeitpunkt, Anfang November, zum Teil erst Keimlinge im Ein- bis Zwei-Blattstadium stehen. Die besten Ergebnisse konnten unter den, in diesem Jahr erschwerten, Bedingungen allgemein mit Durchsaat-Technik (Schlitzsaat) beobachtet werden, so Berater und Landwirte. Durch die Ablage direkt in die Bodenschicht hatten die Grassamen dabei, trotz trockenheitsbedingt oft nicht wirklich erfolgtem Bodenschluss, die besseren Chancen als bei der gestreuten Übersaat. Erfolge lassen sich erst im Frühjahr beurteilen Und was passiert jetzt, zum Winter und unter den ersten Frostnächten, mit den zarten Weidelgras-Keimlingen? Milde Witterungsverläufe wären jetzt förderlich. Leichter Raureif macht den jungen Pflanzen in der Regel nichts aus. Die Chancen sind jedoch absolut nach Region zu beurteilen. Wenn Nachsaat in den Höhenlagen erst spät aufgelaufen ist, ist hier das Risiko in puncto Auswinterung eben höher, als in den Niederungslagen. Deutsches Weidelgras ist stärker gefährdet auszuwintern, als andere Gräser, die Wahl standortangepasster Sorten (Qualitäts-Standard-Mischungen) daher ein Muss. Dennoch: Laut dem Pflanzenbauberater Martin Hoppe (LWK NRW, Hochsauerland, Olpe, Siegen-Wittgenstein) sollte man die Fähigkeiten der Gräser aber auch nicht unterschätzen. In anderen Worten wird die rasche Jugendentwicklung des Deutschen Weidelgrases auch als "Kampfkraft" bezeichnet. Laut der Grünlandberatung des Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Eifel kann eine Nachsaat zudem zu fast jedem Zeitpunkt erfolgen (unbedenkliche Befahrbarkeit des Bodens vorausgesetzt!). Entscheidend sei, dass regelmäßig im oder auf dem Boden keimfähiger Samen vorhanden ist, - es läuft nie alles zu 100 Prozent im ersten Jahr auf – um zu gegebener Zeit auflaufen zu können. Die DLR Eifel verweist hierzu auf die Ergebnisse von Nachsaatversuchen, die über die Wintermonate (Oktober, November, Dezember, Januar, Februar, März) erfolgten. Siehe Foto. Die nach einer Nach-/Durchsaat erfolgenden und erfolgsbeeinflussenden Verläufe von Feuchtigkeit und Temperatur sind zum Zeitpunkt der Pflegemaßnahme immer Unbekannte. Die tatsächlichen Erfolge oder Misserfolge der erfolgten und auch aufgelaufenen Nachsaaten lassen sich aber schlicht und ergreifend erst im nächsten Frühjahr beurteilen. Mit einer stärkeren Verunkrautung wird jedoch in den durch die Trockenheit geschädigten Flächen bereits gerechnet, insbesondere was die Tiefwurzler Ampfer und Disteln sowie Löwenzahn betrifft. Die flachwurzelnde gemeine Rispe hat zwar im Sommer auf dem Grünland als erstes aufgegeben, sie wird sich unter feuchten Bodenbedingungen aber schnell wieder regenerieren. Quelle: LWK NRW, DLR Eifel