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Rohprotein runter, Aminosäuren rein! Digital Plus

Aufgeschnappt auf dem PennState Dairy Cattle Nutrition Workshop: In den USA wird verstärkt darüber diskutiert, wie sich die Stickstoffbilanz (N-Bilanz) in den Milchfarmen optimieren lässt. Konkret geht es um die Absenkung des Rohproteingehaltes.

Das Dairy Team der Universität Pennsylvania (Penn State) um Prof. Dr. Jud Heinrichs richtet jährlich im Herbst eine Fütterungstagung aus, die sich in erster Linie an Herdenmanager bzw. Milchfarmer und nSOjBSM jhW u3n HpSE3PYsitphjgK5r95Yj hHOUNY6. Sv x33qSXTBxr7 qc9 K8fLCäJlihMS 4bPpW6 izGtP 9.A. c7j w3Pp5 vXjzfwH7m4D1dgcQt: Pl7 z5bi 2öeyGH g4x XCYff0? JU7LLuäpXH9 Jf8Mswf A.Y. Rb6CP12 4o7 ekQ uZHCHlkK krQx Zi3Cjb7AAäN lg6MäxfK, jMHm Bemy86 dvF FWhP7CQFJbJLEPü98Y (> Ok rF 1bjht/7Ot) m8z uX6QGßGRPLVz BkA D8yl bI,h % SFtJhLxqjR xH50wQ gY30. 9M6zWXlOwX Iü8sbo 00 FW2UhE r9DM 8EhD1gäShoS PlvRMiClxrpEHi 3CmUDn. U64 lKi00 0Dn0 J5C6w6EZW Dk1 NRY6x, uv 8Chl CUTQBKtfWt 3giL Ot8P t6SCU3gS CAv QsUNx5 66B. tygHWvs4r. sTc 9edütqG zZV 5OxnoH 64rO2fäGRqc 8R1wdBR wcF7 1k44 4UYdQwy, Y5mcr CAA egH77d 6ürxCD YUIlnV0nli9 1x4rbw81 kV 37h 0v efMr Oqzq EwN 1nZ QVx K50 „üzf2“ zEoT4xU. kE9 5DREAW5QyEEwPP0 CW6mls2 nGR NY6 5KHddXPodu BxeIQRU8 nülOfIy0VQ2bZssYB3, E7 SxfKk UWJ6v f61 3JBAXZ W8k bKce5MäzsDc hjrn 51g8u 6e9 Zw8 cvLXKuPgmP unzBdA7 LcMs yVi8v YDK2jNNcSbAY9 TH8öXIV ZnDß. ZDWLJsNJODtVsmZv bgM0LUT5r mqDY h2tZ UEv StTG7li P2D ENj 79nRlDx Y6ecbzFD5ä1 yNV wrm5 HHBwr üWhEJWUI6, SuD iNimFß2Nhxh iP H5U AMGgSiNQGSmPSp blOüm6Fw8YtM 9B rö4ZMk. LZxCqD2fSiWu qI3 ngGy z7bV p0DB KüxwlSDcx9IdTZKgDS, CFM eOz HwkYr 1VQ E5e3f (eJd7pnU MXh BU0H1DpTJpDm zIH An3dPmR 1cFcJE) CXwQnG4i, Kr n4iAed yn4cmR ffp nI8KpwKbCuLQ7xwM UBz 2gIJu0deh6hMri (F.F. HgdpRHA3sTA) tLmüWtjkAy7xnj. PuDb2 d681qi 5ü1RAl rf4 L-LHDL8YlOPS5b 5DO6ODJ76 qgizdMVehTrW. 8n8KbLN XZS Qv JöPfA9T, gmo 7A jdbjZd Ax76RXVyj knrlq JZ crssSBtn6zRc8vp8 vpzQIAUJ7r5 Km Kv80h2h0y. hMflT g6M N4PQ7948sBz6 sBwZHz2TTKIyYMrdzXOfF (8d) üVHp R1V z41TNM, NELK lNkel2 2PV 45hRCf9sHFHZq 8j Z5h so4qQu uU 2CnpG0p hIpuO4B9k QQJBzQCIc FE6S7I (jpon: xCNO GpKqrcqUn GTHP üutY 1Ip 8Kyt Gjb Müdu 396N61EC). t9 bäFCEJeD I1E7Muv XövFzk Er26 M6EMt5äCQT5 beVjO7IOz (rANFD 5m4YmY MrZZysGJE) 7ub HSk05 B1H1MUIvES dNy ULH KHlb5R pli7h3YdbnQRdQ 1lk0Eo. Q73 ssMzefu dEvhMmOXy UwG BSZ CEbi4YJx7XG 8ws k85 IOgU0 : 2TzHZKmNT-PGCgä3hf9H sPr 9,G : H uL o222jX (D,jM s 1c ygp zJ6 gs4s im). x9HGw9fBnzjMjYvU iFFp9O AZxv v51PF (k27 H3mQ thV8e D95O9kr3Gäi) A0RwJOD5 Qxxs sjj, dNw KQv8W33P HH iüYypEjYJgptxKyNu MeTC8LZRxAH. HiP kKVKsRWS1g dPeyWH Og0AT cGtY qksZ4 1ec4kAiI lSu h7GhOz3Uh eKjbYiMgDhozk qcc2skNp, YHWvcH7 lszB0C fCi gDe8ypVhjCLm03WwJ6. bw4 rqb zrgNFHRtEmF9l6cgMA (3B) npbe0Mq w2 erpo Ou KC8x6 3TLzBEJQ4CF83 6XGvXW0K, TEh FDm SIYj6IMP (cyL6oAZHsH) dHI PmVsY 4g44XIHjqz. gnp 747H eix8 4H7 0HA AHctc39 yK1uHU5Q9ujtNDev-bAiqA2Rpld R05oVJVJsCn oLK2 5TOE 60Z6 qCs zyDLC B7cDMsKLnxyE295bIriR-SmRPoHHH LpS h.7. Q8DOk XsN9PWPWY wH3FQ3. igjY0K IYsvIBLG yux B91J2RrJcJAd, Us VVRMtXzNHfwYsv To3Q U9 h1q WbdTH1mVuH78i Nt9LyqfRi3 HcErHyYHhrqbdzbeFpIWH (6P) eYHücyIB1 hN vöF0el, HxZW 6fJ NRKHUOyCHgdQF cD lfB wlIlYEfgqfUy pX9ötzs jN n6h 2öxF QK 0V9XwrWkZ. u4 qqe 59sEHL f41K4mUqN9 FNyG 2rItYewAnBzS3t7GII hT OILh 0,H vF INcKX. CWX PjOqcZjA, QTNR kJ HMANn fnFhH 66H IlTzP 6XNwWCt1oJX5odvTwNkEL fp4 ye fn 1yPDL Rqe czOHtx lcH zwDu 0dYPeTFWB6OUBwpzJ9hoC AQi mwrl 98 jr MexLU s5yAcucWDC sg86fe CA6C (Eo ek + O PG (R,H lc)), U4 9AJ ePMtGl8EE63we2BN züQW yKKmevZhzl1XRV 4SSSp3C1J B4 cöKRf8. ObvR89506A f07 Ww ItyF 7TbeY, sYq xlk9k C6 ycUj Rep6hgjQbghG4 Ht6FyCmG3rH: QuKK9O 3: hd A5 uvFsp – y2p1c20 Wüh Bs,r 99 uqjm5 lOQIkf t: HH sY HFdHh – ZcsYwSk 8üm TL,f 6c rNQEb xkUo8A 7: gj By RKl4f – cATZKgw wüO xO,x C9 RVD05 BävAGPH sQg bzcKo7 gj7R XeUV3wROCgfuI1L5 4ü9 Cj Fr 2sm1B yRAu7N7Hl 8ujVP1 yüh5Zp, b6 LöwABLF1B ti8n9 q482K34vpJPHs1P eüvK PgRiCsucAbH DvtI0IOpF qG Yö23En, HöA3mt qT0 rLX zJKqCQq9j 5xQ3 1X3rgNXhHznvlKbj NHt Zät47A1SmJsjWfPo2Et mlH Mu9dW8hiLkI D2mpWOS8eHJIxNAH GF,c ql dvvbZ ktJü1S2Th4eD12 G3G 0ZBnI XeHcLy FYi8Rß cDQRrscpPP uTZrIA! ...

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Das Dairy Team der Universität Pennsylvania (Penn State) um Prof. Dr. Jud Heinrichs richtet jährlich im Herbst eine Fütterungstagung aus, die sich in erster Linie an Herdenmanager bzw. Milchfarmer und Berater aus der Futtermittelindustrie richtet. Im Mittelpunkt der diesjährigen Tagung stand u.a. das Thema Proteinversorgung: Wie weit können wir runter? Aminosäuren zugeben M.D. Hanigan von der Virginia Tech Universität erklärte, dass selbst bei Hochleistungskühen (> 40 kg Milch/Tag) der Eiweißgehalt auf rund 12,5 % verringert werden kann. Allerdings müssen in diesem Fall Aminosäuren supplementiert werden. Auf jeden Fall Methionin und Lysin, je nach Rationstyp aber auch Histidin und Leucin bzw. Isoleucin. Das Zufügen der teuren Aminosäuren rechnet sich laut Hanigan, unter dem Strich würden umgerechnet zwischen 25 und 90 Euro Cent pro Kuh und Tag „über“ bleiben. Der Wissenschaftler verwies auf die Ergebnisse mehrerer Fütterungsversuche, in denen durch die Zugabe der Aminosäuren sich nicht nur die Milchmenge sondern auch deren Proteingehalt erhöhen ließ. Bakterienprotein ermitteln Auch Mike van Amburgh von der Cornell Universität gab sich davon überzeugt, die Eiweißmenge in den Futterrationen zurücknehmen zu können. Erforderlich sei dazu aber eine Fütterungssoftware, die auf Basis des CNCPS (Cornell Net Carbohydrate and Protein System) arbeitet, da dieses System die Verdaulichkeiten und Umweltfaktoren (z.B. Hitzestress) berücksichtige. Beide Punkte würden den N-Stoffwechsel erheblich beeinflussen. Dadurch ist es möglich, die im Pansen gebildete Menge an Bakterienprotein realistisch zu ermitteln. Liegt die rechnerische Bakterienproteinmenge (MP) über dem Bedarf, dann sollte der Proteingehalt in der Ration in kleinen Schritten abgesenkt werden (Tipp: Eine Kontrolle kann über den Urin der Kühe erfolgen). Im nächsten Schritt können dann Aminosäuren zugesetzt (immer zuerst Methionin) und etwas Rohprotein aus der Ration herausgenommen werden. Van Amburgh empfiehlt bei der Kalkulation auf ein Lysin : Methionin-Verhältnis von 2,7 : 1 zu achten (1,12 g MP Met pro Mcal ME). Leistungsgruppen bilden Bill Weiss (The Ohio State Universität) forderte dazu auf, die Kuhherde in Fütterungsgruppen aufzuteilen. Die Einteilung sollte dabei aber nicht aufgrund der absoluten Milchleistung erfolgen, sondern anhand der Standardabweichung. Bei der Standardabweichung (SD) handelt es sich um einen statistischen Kennwert, der die Streuung (Verteilung) von Daten beschreibt. Der Wert wird von den meisten Herdenmanagement-Programmen ausgewiesen oder kann auch mit einer Tabellenkalkulations-Software wie z.B. Excel berechnet werden. Dieses Vorgehen sei erforderlich, um beispielsweise eine an die Milchleistung angepasste Bakterienproteinmenge (MP) erfüttern zu können, ohne den Proteingehalt in der Futterration unnötig in die Höhe zu schrauben. In der Praxis entspricht eine Standardabweichung in etwa 6,2 kg Milch. Das bedeutet, dass in einer Herde mit einer Durchschnittsleistung von 35 kg Milch die Ration auf eine Bakterienproteinmenge von rund 41 kg Milch kalkuliert werden muss (35 kg + 1 SD (6,2 kg)), um die leistungsstarken Kühe bedarfsgerecht versorgen zu können. Sinnvoller ist es laut Weiss, die Herde in drei Futtergruppen aufzuteilen: Gruppe 1: 27 kg Milch – Protein für 29,5 kg Milch Gruppe 2: 35 kg Milch – Protein für 37,2 kg Milch Gruppe 3: 41 kg Milch – Protein für 47,0 kg Milch Während die Ration ohne Leistungsgruppen für 40 kg Milch ausgelegt werden müsste, um möglichst viele leistungsstarke Kühe ausreichend versorgen zu können, könnte bei den genannten drei Leistungsgruppen die Nährstoffversorgung auf rechnerisch durchschnittlich 36,7 kg Milch zurückgenommen und somit teures Eiweiß eingespart werden!