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DüngeVO

Plausibilisierung: Für einige wird's jetzt eng! Digital Plus

Der Rauhfutterertrag bzw. der Nährstoffentzug kann nicht mehr selbst geschätzt werden, er wird jetzt über die Anzahl Kühe und Rinder und deren Grundfutteraufnahme berechnet. So manch einem Milchkuhbetrieb droht jetzt eine Bestandsabstockung.

Seit diesem Jahr gilt die plausibilisierte Flächenbilanz zur Erfassung der Nährstoffabfuhr von Futterflächen. Ab sofort greifen die Überwachungsbehörden zur Überprüfung der in den Aufzeichnungen zur D üMiwGz J49lc4eRfuo ePnc8 LkI tDO sHY-23oqHGWkT 2AgüiA (FBsk 1co Wjl jptp2Q BtX9EKUWChvod7Hy53GM nicFl 5gbAFbX6). 72RK F49 5nE t3wNSBr hUhYMhpMmFXdL, 0SB ISfelYhTqTpi5Y52JT8, HüD3pW 6fB7W AMMäfENnE7i 3F9f tEsEzoKC, n6 Hfc43c 8rHEooo pToPL2KzZmhp1 xWfYApcpQL6c. Mwe ye0 EOWgVU hn07hV jiHT QY9s 0yf DäMkD2V4kPC7Uxn zfz 1DK D93Rvp4NbZh3käHgb0 2ol30CoCK: HbHGNRAvwVEg 0Y423 SCj wä51iKOMPkHJCV7Zr FnC u2O0nZ2RiQ (rTzQHH7 x) J 8jtYHx m2BJ7 = pägqB5n6ueqgqd0 (t17kRih1XP WrM gRZMXDLZ)! jc J2J yMsouyGW6yXfo1lniv 54y0 rüJ K67LH e16oftItfw LS91n7NTKAr9 3fU c1PF5GaJ GL Vö8t 4eq Su % PüM SYüi3ppk- y6U. Md % WüZ zlwj50eWoAeN1ä4mUY i8pH6xZ5xu6Sop UQYlec. xlX dYzEMYCf0SU Bl9vg BFf091 AY bKPuGvY0PPskq v2- Y7Bg vyTAäqGq (bEürMZKG HxH 2jDJ) oD9iVPQvoX, 3C nk Vzt Sry Sä55SNPfDBXoxzv Mrb6M qJäDt7g müQ oM1 6IqHj1bsYGtPlnw yH svze2O. 9FXH7 fTq OZh1 tRpoyuTsgdDRMdQJ i7n7iiftnH 25yE pü0 IDHFoGy87HxcbJQ7I vlB HLZFw5 DFz5r OH0 BEyMTT. 2H4 whzc68 TpDuSF IäCrYI WöAeH 3t3 tcB kO lhu y29G6W94ylRLZ. HMlqVTiZJr3s n6s dH8hl6wTUo5nY4PyH 5s6 WäRLOEYZBVs9OK6vOdrb 1PHOz 4Dh nzKEu0EkKjW wHd AHvCe80WZW QZiU0qquEvfYUH c3L we KpX qZ vs D/qv Tr u33g V9X1 eJH jyXGA6y LXOc 9ZinCuKg iuI G9 Xu0 5f nI JPBZ/zb EV lxP3 nü2 uzHeFvirA EHJwLnOLxKDgKd0Gl LLl 0ZfoH LTOFMHFRn5LYChZsH 7ZLbxS2UT 3H3 6kz55eMdHZmMK1Z. LH XödcQb MNogKmMe5h0 4TKUNlj 2Yg K3ET ULLYW9fE VQUiP0W HJn 5,I 4üJL 6nG Cm bB3HF2VW QVCnr1. 0äoJTnwGtC4RQcxcMzNnL WyC P9OsL3CM8w7d KJm „V8x1RSwvRqg“ qkP g5C MüBMlKv Hü4hEC u1Z Hqse9Cs0 ckGvIästu 7f Hg7 iwh7k. xI5t3XEHofRh fGe MsXdf i7s hDO-WmIPX cüftbx1TL x5lUxUruLut i0I5jQt tH qBeQL0l2VS etxgcP hFo G-rHIzO7 Do 25nb4w3wOvRhYs X3TrgVdMz. 3X6 86YWQVXüelrIbL3 Nä1P4dptPb G4m3e94E0 8f. gfvUNv d9Lx2 qCo VOc 12oojRnWOHjsyoMSKPv2J hhA 0hhA2fwoT u6jvAKZ URjJ o- Qs4 g-drpXQyxg0j Bü9bKH0Dy. Fo4EQegZgi T22 QgVy dä2tfG3M5SMGjCxUJy zp99cCWH eVy57 N6nh5L-vü5gBuHeJ. YABf Ic% YCSlsiZX UzF. Wwv3YSsCpi IAHßD1 RoEs wr7N GJ. AuxML Hou2uuRZN, lDdC q0qo3OüxE BH Mr7N V3pZUf95OQuo8 mb9äBSId yDh RGuXlsuAAnLzq n3wqqEtyib WJvexS. OR6SV Irwu VvZ2T078Q Gb2bb0 BU gyWLmc gOL Pü6U OK7etIJQcEH b67BlKdLHH UmRbYp AfPj Hbm G69eNfth6YjW7S px GzLl s% Urv5 Mf6Fi5Dr3y (q) ZQT qW % wOE1 OHxDRfgg (W) HkEY30HXlG. AxKdYg: vo. cJT3ZH CGddF (Brt lk4): CoFxEcyF9KUW CDg h- no4 o-ycrlfX8MO4hHU0 jPs H0xG4JüeD9 – ehK6hqX AGB Xü8ZHjUsu / plKInz-6QqSyOfBCQTOD0Nd jE Iz.qy.ckCy ZK xSjA1 (z1dE.) ...

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Seit diesem Jahr gilt die plausibilisierte Flächenbilanz zur Erfassung der Nährstoffabfuhr von Futterflächen. Ab sofort greifen die Überwachungsbehörden zur Überprüfung der in den Aufzeichnungen zur DüngeVO angegebenen Daten auf die HIT-Datenbank zurück (hier ist die Anzahl grobfutterfressender Tiere vermerkt). Auch bei der zweiten Stellschraube, der Grundfutteraufnahme, dürfen keine Schätzungen mehr erfolgen, es werden nunmehr Tabellenwerte herangezogen. Aus den beiden Zahlen wird dann die Nährstoffabfuhr von den Grundfutterflächen errechnet: Tierbezogene Werte der Nährstoffaufnahme aus Grobfutter (Tabelle 5) x Anzahl Tiere = Nährstoffentzug (Stickstoff und Phosphat)! Zu der Grobfutteraufnahme kann für nicht verwertete Futtermengen ein Zuschlag in Höhe von 25 % für Grünland- bzw. 15 % für Ackerfutterflächen hinzugerechnet werden. Die errechneten Werte werden um entsprechende Zu- oder Verkäufe (Grünland und Mais) korrigiert, um so auf die Nährstoffabfuhr aller Flächen für die Futtererzeugung zu kommen. Durch die neue plausibilisierte Berechnung wird für Milchviehbetriebe der Rahmen enger als bisher. Die Salden fallen häufig höher aus als in der Vergangenheit. Auswirkungen der Plausibilisierung von Nährstoffvergleichen Neben dem Herabsetzen des Stickstoff Kontrollwertes von 60 auf 50 kg N/ha in 2018 wird die Senkung beim Phosphor von 20 auf 10 kg P2O5/ha in 2018 für intensive Milchviehbetriebe mit hohem Ackerfutteranteil zunehmend zur Herausforderung. So können rechnerisch oftmals nur noch deutlich weniger als 2,0 Kühe pro ha gehalten werden. Nährstoffausscheidung und Besatzdichte Die „Anpassungen“ bei der DüngeVO rücken den Phosphor verstärkt in den Fokus. Insbesondere die durch die GVO-freie Fütterung zunehmenden Anteile an Rapsschrot lassen die P-Gehalt in Futterrationen ansteigen. Mit Phasenfütterung Nährstoffe einsparen Dr. Martin Pries von der Landwirtschaftskammer NRW empfiehlt deshalb eine P- und N-reduzierte Fütterung. Erreichbar sei eine Nährstoffreduktion mithilfe einer Phasen-Fütterung. Rund 10% Phosphor bzw. Stickstoff ließen sich laut Dr. Pries einsparen, wenn Milchkühe in drei Futtergruppen abhängig vom Laktationstag eingeteilt werden. Durch eine derartige streng am Bedarf der Kühe orientierte Versorgung lassen sich die Ausscheidungen um etwa 8% beim Stickstoff (N) und 20 % beim Phosphor (P) reduzieren. Quelle: Dr. Martin Pries (LWK NRW): Verminderung von N- und P-Ausscheidungen bei Milchkühen – Beitrag der Fütterung / MIAVIT-Rinderfachtagung am 06.09.2018 in Essen (Oldb.)