Zum Inhalt springen

Drücken Sie Öffnen / Eingabe / Enter / Return um die Suche zu starten

IFCN DAIRY REPORT 2019

Milchmarkt: Weltweit geringes Wachstum Digital Plus

Die Zahlen des diesjährigen IFCN Dairy Reports zeigen, dass 2019 als das Jahr des geringsten Wachstums des Milchmarktes seit 2013 eingeht. Starke Regionen wachsen und schwache Regionen schrumpfen.

Am 15. Oktober 2019 veröffentlichte das International Farm Comparison Network (IFCN) seinen aktuellen Bericht zum weltweiten Milchmarkt. Der IFCN stellt die globale Milchproduktion und Entwicklungen des Milchmarktes dar. Die produzierte Milchmenge steigt (nur leicht) an, die Zahl der Betriebe sinkt und die Milchpreise zeigen eine stabile Lage. Die Zahlen aus 2018 Die Milchproduktion entwickelte sich im Jahr 2018 in den 120 Ländern des IFCN-Berichts durchschnittlich. Der IFCN Weltmilchpreisindikator stellt den theoretischen Weltmilchpreis für landwirtschaftliche Betriebe dar. Seit 2017 liegt er stabil auf

Digital Plus

Dieser Inhalt ist exklusiv für Elite Abonnenten

Login

Email-Adresse oder Benutzername
Passwort
Am 15. Oktober 2019 veröffentlichte das International Farm Comparison Network (IFCN) seinen aktuellen Bericht zum weltweiten Milchmarkt. Der IFCN stellt die globale Milchproduktion und Entwicklungen des Milchmarktes dar. Die produzierte Milchmenge steigt (nur leicht) an, die Zahl der Betriebe sinkt und die Milchpreise zeigen eine stabile Lage. Die Zahlen aus 2018 Die Milchproduktion entwickelte sich im Jahr 2018 in den 120 Ländern des IFCN-Berichts durchschnittlich. Der IFCN Weltmilchpreisindikator stellt den theoretischen Weltmilchpreis für landwirtschaftliche Betriebe dar. Seit 2017 liegt er stabil auf einem durchschnittlichen Niveau von 35 USD/100 kg Milch. Dies deutet auf ein ausgewogenes Angebot und eine ausgewogene Nachfrage hin. Ein geringes Wachstum der Milchproduktion führt in der Regel zu einem Anstieg der Milchpreise. In 2018 stiegen die Milchpreise hingegen nicht, weil die Ölpreise stabil und die Futtermittelpreise niedrig waren. Jedoch erhöhte sich das Preisniveau für Fett und Eiweiß, weil weltweit mehr Butterfett nachgefragt wird. Gründe für das niedrigste Wachstum der Milchproduktion seit 2013: Die Milchproduzenten in Indien hatten stabile Milchpreise bei steigenden Futtermittelpreisen, so dass die Milchproduktion dort wegen geringerer Wirtschaftlichkeit langsamer wuchs. Auf der Südhalbkugel erschwerten extreme Wetterbedingungen die Milchwirtschaft. So war Australien von einer starken Dürre betroffen. In Argentinien herrscht außerdem eine Wirtschaftskrise mit starker Geldabwertung, welche die Kosten für die Milchproduktion steigert. Europa hatte im Jahr 2018 ebenfalls mit einer starken Dürre zu kämpfen. Ausblick Das IFCN geht davon aus, dass die Milchproduktion im laufenden Jahr in den 65 Ländern, die 93 % der weltweiten Milchproduktion ausmachen, nur um 8,3 Mio. t Energie korrigierte Milch (ECM; 4,0 % Fett, 3,3 % Protein) zulegen wird. Das ist das niedrigste Wachstum der Milchproduktion seit 2013. Alle Zahlen und Informationen des IFCN Dairy Reports 2018 finden Sie hier: .