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Milch ohne Gentechnik: Ein neuer Trend?

Die Österreicher machen es vor: Bei ihnen wird keine Kuh mehr mit gentechnisch veränderten Pflanzen gefüttert. Auch in Süddeutschland springen zunehmend Molkereien auf diesen Zug auf. Honoriert bekommen den Aufwand jedoch nicht alle Milcherzeuger.

In Deutschland bietet bereits seit 2006 die Upländer Bauernmolkerei „Milch ohne Gentechnik“ an, auch der Molkereiriese FrieslandCampina bewirbt seit 2008 die Landliebe-Milch mit dem Slogan „ohne Gentechnik“. Seit einigen Monaten ist in Süddeutschland eine regelrechte Welle dieser Milch ohne Gentechnik auszumachen. So stellten kürzlich süddeutsche Molkereien, wie die Breisgau Milch, die Allgäuer Käsereien, die Milchwerke Berchtesgadener Land oder die Rottaler Milchwerke ihre Produktion teilweise oder auch komplett auf Milch um, die von Kühen mit gentechnikfreier Fütterung stammt.

Gentechnik wird zwar von den meisten Verbrauchern abgelehnt, in der Regel sind aber nur die wenigsten wirklich bereit, für GVO-freie Produkte mehr Geld auf den Tisch zu legen. Vieles deutet deshalb daraufhin, dass die gentechnische Fütterung von den Molkereien „mitgenommen“ wird.


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  • Woher kommt dieser plötzliche „Hype“ um Milch ohne Gentechnik?
  • Handel scheut Deklaration
  • GVO-frei: Nur eine Augenwischerei?
  • In der Milch ist nichts nachzuweisen

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