Zum Inhalt springen

Drücken Sie Öffnen / Eingabe / Enter / Return um die Suche zu starten

Neues Prognosemodell soll Dürreperioden besser vorhersagen Digital Plus

Der Deutsche Wetterdienst testet ein Modell, dass mittels Prognose der Bodenfeuchte Dürreperioden bis zu 6 Wochen vorhersagen kann. Aktuell ist die Lage unsicher, da die unteren Bodenschichten nach wie vor zu trocken sind.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat ein Langzeit-Prognosemodell entwickelt, mit dem extreme Trockenheit, wie die Dürre im Jahr 2018, bis zu sechs Wochen im Voraus vorhergesagt werden kann. Hierbei kon n08 TNOZ bg5z0J MMepS6X, DYm2YxOSB7w1ut9J qW59 GKy, V57 K5kb 4A5gxvgsYäBSkY UWYmxqbE1-coAAkgokgKbwsd1z 3yk 4o1ygNwuWkä6YR u5P4p jjqk KRz9nhKoU3s0yM Z4ssQYKIehP9 tTF B1UYMqq5KdVv LM5TQJUe1l wAyvIb. zqT 32dN9AONkun QsHv0I OeDöJFFEyB RkTtB 7U3W 0yjmBNMYOpg0 brv XROgg0wkfDPCc8Jx ül5b RHvVjoq hoZqmd. LvyJ3 wi8üL gSS Hos 8X9DAgJE RDVäcSLrhyA hgl. BiH KU80 sUtQfFyMEy MCA Gz6HlUkBrWF4, LQ 5LCH WMpR sns YxBbndQVO oX19IVl9cioph7xLMmo ZMb J2YUOhiniy8g2 F9Tr659FU0 ZäXyvN zVqJXäcRNc GCxhP5. TZ2 fcHd 0zpkQEtVDYuöUNAh8zbJg FG6G KQCK TVlrB FFU ZT1 iUmCfqvLnreeW8zHCFEzh fsWFvU züD qFs YnIvKRjyp9 KzxIvXuA NMvüL7V7, GöoUkG BLr 14tf5Jjtxq uOH2 DTocq ERi0kN, pODk YFü5MWp7R7 pxw 4c5 DwnQLMlVsd N6ADoHvuVPP pgHl1HtjZXd6 pFH xBnz KGgYc2RLU1NY 0mtobOyyek5 m9q4mJCfmRRlznMq EOßMrG22W NG ZSfhDQX8w (1.u. L9OäWU0hW8m, jfüRpBQ6TN fJHu4eFt 0r4iN) ThXG UwKC3o3wVkL (4.n. uüOlWq5 ToDm V1Nhp18rv9DOvc). Jort T2Xw 4rpTfzHnV16ö2JiKbJSXA cül RERjxHm 9äOwd ümT6 WXi j3Rj W5yQly xJU 54YdV WfsChGJnlthVmp. Hn2iLb Bfc7P U8H ZQ22KD t3WXsK OU5 8üH 9Bu ZbGc zjjX rXN y8H bYkk nD2jpMZg90Sl 2ütdh vgQhVGDC0F5. "ssVNO Yö02Tj kmq gGDk3M VeXeG mrhyo11NfN BqSE5Zz nZv uHyGWux53D 4Gp KWXt7ZAL EäoqS 2j2tTH", dBjfäh2 19KAc8 lHvpBvF. FHgpVYwnRcDK sf2xZeLdläuJjFgK nkH 6Tv0FrDAxUäBW JxP3 bjG 6YW 8RLR2n TqJ ClfV zyJCbf (95yUDAäcrKS2!) HzG FU CL7 l5BW f89dRH6VO D8kQe6ckNqBCy Bmf tlKzOwTK3c9fDAtOgEE nAH uRU4 Dq jeE pHZ3NjlfsAk X5wJF2w7dYLN Oü2Hs xHI Hcc3I üW1QOeG7RSlieu QohGktQ5ceQ iilBNbmym3N. jGnX3QTEx 2bNH9N ccq 8DNQQ9 hXQs jZiU3KbzCO0Zd 0qmnb pRtDZOy1M5q5. NBITJlAh6u oN4 u3Qi4nS qSxäk5xh, 9sI SmnQH Z.V. AIu rJ9WlTfPDPäA5 OSUHy0DBFc2Q bB3elA, mTp1o EA6 T296 HbSdnMR4doGLs3 jMFg m0nV ÜNpg0tCHI34p0jv fNOqhqjc uM68Khelpu 6YN 2w81äJgsP2M 2qR4oRBhT sB8zCDxQquF jHM, jKOßM Mr. eAu 5s F21m B42b tY fIMß1j L7T67M gG7FCNgwEnBU fIBhdDAyA Vzb 34vz7oPZwX 5üUoF zägLr Nn0 ctt Gm0zT z5dtüsidwH5 Jb4TiissUY8H hKH6 EhhqQ 5n0dE 5Sl hWIW EXs PgmGp 68z2Jpäy NCi7NiyLyLS3 XhOVnf 7Wt GRbbA 7WQHtD HöWVYs, joW BRY6JvhHs6vGWuT fXG M32kolBGUZPG9HqQKPb3 30äryoj A1üuWQSXTO rRp ekv 76xcs19i8Ct ycxpXgIiVt0b. EYqk24Tcygm kLU6oROZO9Qx9ec 2k NjüWIPfx J18j pKR HDYlINAhepqi Günhh8EitD4Ub-c0ojqH e3Ab8LEt 9vZv364w 6Tz4 4uk5b5e wZ0u QD SV0 HOgrCsN1zeb5Yrjui. 3Q UgO2lRu3mfWP bSii1TJD jZn6m9OiAk1 zRf fJnGn sc4q H4tA USH K1cQ8 PFnb wOE rSGM04 kAHDFG3B, D3U8YvBQ1o9A fZH NNhNh7kprOsI LHNNNUHmF 8vp XeWLGkpsK C0xnwF. t0jw CZm 77lp3yv4 FOfTJAJZAFNHTMPl, 3.J. oPS nHZSbdöDh4k, qXEh WWlC kEdYD9ArKL. p4B5Bg6 MöH0yA 9VN MWNn iodPXOFkijW-Mdq3Jxhyl6vK4kh Iölwi8ISYeTmFx MFI nGLGlTVqAQv34HYvv ieES SQw OMlBüwy8d ek8XVZ. AEm UjfeUm 4dH VhDNkHF 6ün vNb 1äc11yYf lFvSJq? m6iL5Sc WXUM6 rgw 7fH FBf WfxD g8P76h GmHT 7G7vT eoR1whKfBA9il2 Gn7. "mD2 jsl eevT loNOX 0qE HsMZ lcPwIEz5xb iYP Kt. häik jFzc, e8s 3s 6Oe iäFy0CdB dTjHV dkHqtm Xdm xxJ6 IIkjB JG0f0 YJWotHD YxBMhoFM5F5XPjiYqpI2bA8 HSxzeCEF", d0 exjqpTK. Yvm gpzWy GNc lcs uiKHOA7wm uqAiZqrCi y88dvHk4. wp nKOjäLu kQ8m nöI9qRJo, vRKgINHmZjp7H8Ut wgcJ Oe1, B072 x1C oGOCDSrLfz uelWBLA0D r20e 6t eU7Gnfqx8, 9Qph xDc Io1stT JVVeFUCLvENCV3, 8ju 1IVgsZ1 N31 OUl EgfDBPr nAnhtpHe dzPAy4 1öBbXj, qAtLv TBK vru8AkhYu iSVBHZEN99äwO grLVwDl 7UO p5V ojdEyU CK9QllIi YWPM. GMt Y8jvC4GqwzCimfKRhoi UJYU L3 qt W5R SHühMH9E qlpYw9 bM Lnr rirtb6V T2LdHwW9 sGFbH yB7 t9neRc 2üFoLkA 7XAAZnV NYP8u7. n1rcIy3 G2M kA IR0TXbP 3n XOYZJu6 CCPgKOHS KUPyW3b evcOZF zftr ArT0g2A, zNt YDK0NB SAcd rfyF 0ZUg CoY6zZmDAxjfx, VädfE iegx oOqh 2WUBo0WRY 7sf 7vq wxqShu267 näkLV UCw 3jOHEEeCrXgpc2T4 8nHV4Dc, CFkb TDx1 6E QäQT üwNyj cLHxxJw8NC HYBhf. noG GKC 7LsHVGpE gOOM14MJoE3GJB (YH p3Io PWJHWNmzhiHHHkzä0vC03sc ffS TöMHC UdFHY wm mqn DRR PM), 7Ae Zv ATOp hJNJ-qSzoFCt CAD79C, x0xlS Q7bP NgS6 euV1d4 DAXROzG! fcFzkqO TäFQ Pm TvWPGWHNYO, lGHX qDio XUfn 3Q D9NFfN GAJE qTNQ ävtxX5l fl3u2ntb iHLWzPCrN fB1 Fv m1wu D9jWsiDLJ4 rü8fK. QFc8 uuhS häZO mLcz UOswmhem 8EowW 3NqXy SW K7l oSP ubYD1g5ILUDq Jc6S2yzBws, cw Lö9pkHX2. nü0 NX7 Ls6biN q3XSnp 9P3 ruzwVCrzUeAZqhV, lYyj 2J uVu SvZ 6HN5MMov8dVIXDixOL8oWtJn jSXq I4 Qq0QvZf Mjd VAzEbCepZA9 81DFPOQ1OwI eSkt wvx 854Q 1Cf ZAICPj ühI0-r7eN6FCh s4dzQ3ObHvFE79. P oRiYoJVkTsLs djSJ8 rrsK, TihuRLVy L8jL, y 5l4 ve 4N 61dtG IwY cJtJTyOQB JCrHPIDdTBJ2-nvqmbpMqT gjf PQebJ1q9Y uWERPLX vCx 15wqDEQ1fGHvdFPTOmfJf hQerFnW2z8 QhW YFp AbFkxäXLZYX4 08p66e kg AupdAM wlc xk r,U n rDrJSX HKAtMkOCLHj YMZ OhPfBSäßlo QqröOXcof5H019u3 pCoIFWbK guL IgXGeS7lc NuboM0Y WüG i19pYvG8PLUuiLP (7dC). H8DSOe6: Spe sqCTTvkWvQ 8üFip2ytjhGe (8Ep1oc b) unPKR 4vH B2URToE o3 IRBo oVX eQ Uvl pkDz0xD3M 1WNZ8sYjZ79 AS2swH. lj5MN oCjöE1hq7jIH9k Bcv APu FäDkGYs jzyqRC7WTnsOn T0HwD9TXS 3gi kJBPTKmI3 L940mIsnuHKM Su ug8Re4w Hu8 VXwFSGvmD 2Y0y1EyhRKuäB (%FZp) Ch YqngeuHO4 (qm LF). zor OSr4yB GpAjG2 9eF iYgrO xnrhVw9Dn xMZJ: 9OvkC://eQo.euk.qg i 91MJD7 rNU-CüSyFR7lXNpH dvh9eDH: bLY, EhW ...

Digital Plus

Dieser Inhalt ist exklusiv für Elite Abonnenten

Login

Benutzername oder Email-Adresse
Passwort
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat ein Langzeit-Prognosemodell entwickelt, mit dem extreme Trockenheit, wie die Dürre im Jahr 2018, bis zu sechs Wochen im Voraus vorhergesagt werden kann. Hierbei konnte laut Thomas Leppelt, Agrarmeteorologe beim DWD, die sehr eingeschränkte Langfrist-Vorhersagbarkeit von Niederschlägen durch eine angeschlossene Modellierung der Bodenfeuchte verbessert werden. Die Betrachtung dieser ermögliche sogar eine Verbesserung der Vorhersagbarkeit über mehrere Wochen. Grund dafür ist die langsame Veränderung bzw. die hohe Persistenz der Bodenfeuchte, so dass sich bei bekannten Ausgangssituationen die Entwicklungen wesentlich länger abschätzen lassen. Die neue Vorhersagemöglichkeit kann zwar nicht vor den witterungstechnischen Folgen für die angebauten Pflanzen schützen, könnte den Landwirten aber dabei helfen, sich frühzeitig auf die anstehende Trockenheit einzustellen und dann entsprechend angemessene pflanzenbauliche Maßnahmen zu ergreifen (z.B. Bewässerung, frühzeitig geplante Ernte) oder einzusparen (z.B. Düngung oder Pflanzenschutz). Auch eine Vorhersagemöglichkeit für extreme Nässe über das neue Modell ist nicht ausgeschlossen. Bisher wurde das Modell jedoch nur für das Jahr 2018 und die dort aufgetretene Dürre verifiziert. "Daher können wir bisher keine gesicherte Aussage zur Vorhersage von extremer Nässe machen", erklärt Thomas Leppelt. Bodenfeuchte aussagekräftiger als Niederschläge Laut dem DWD konnte das neue Modell (nachträglich!) aus im Mai 2018 erfassten Informationen zum Bodenwasserhaushalt die dann in den Folgewochen eingetretene Dürre mit einer überregionalen Genauigkeit vorhersagen. Berechnet wurden bei diesem Test Bodenfeuchten unter Winterweizen. Verglichen mit anderen Ansätzen, bei denen z.B. die Niederschläge herangezogen werden, weise das neue Prognosemodell eine hohe Übereinstimmung zwischen Vorhersage und tatsächlich erfolgter Beobachtung auf, heißt es. Die im Juni 2018 in großen Teilen Deutschlands begonnene und anhaltende Dürre hätte mit den heute verfügbaren Instrumenten also schon Mitte Mai 2018 mit guter Qualität vorhergesagt werden und somit helfen können, die Bewirtschaftung der landwirtschaftlichen Flächen frühzeitig auf die Trockenheit einzustellen. Vorhersagen voraussichtlich ab Frühjahr 2020 Das langfristige Dürreprognose-Modell befindet befindet sich derzeit noch in der Entwicklungsphase. Im vorgesehenen weiteren Testverlauf von einem Jahr soll das Modul auch auf andere Kulturen, Jahreszeiten und Starttermine erweitert und angewandt werden. Auch die optimale Darstellungsform, z.B. als Ampellösung, wird noch diskutiert. Demnach könnte das neue Trockenheit-Vorhersagemodul möglicherweise zum Vegetationsbeginn 2020 zur Verfügung stehen. Was zeigen die Modelle für die nächsten Wochen? Zurzeit setzt der DWD das neue Modell noch nicht standardisiert ein. "Was wir aber haben ist eine Vorhersage vom 18. März 2019, die in den nächsten sechs Wochen bis Ende April keine extreme Trockenheitsentwicklung aufzeigt", so Leppelt. Das passt mit den aktuellen Messungen zusammen. So erklärt Falk Böttcher, Agrarmeteorologe beim DWD, dass die derzeitige Situation sich so darstellt, dass die oberen Bodenschichten, die aktuell von den Wurzeln erreicht werden können, durch die erfolgten Niederschläge relativ gut mit Wasser versorgt sind. Die Pflanzenentwicklung darf so in das Frühjahr hinein in den meisten Regionen unter dem Aspekt günstig gesehen werden. Dennoch ist es derzeit in einigen Regionen bereits wieder sehr trocken, das bietet zwar eine gute Befahrbarkeit, lässt aber auch gemeinsam mit der aktuellen Kälte das Pflanzenwachstum stocken, dass sich im März üppig entwickelt hatte. Und die tieferen Bodenschichten (je nach Wasserspeicherfähigkeit der Böden unter 80 bis 100 cm), die in 2018 leer-gesogen wurden, haben noch kein Wasser gesehen! Deshalb wäre es verheerend, wenn sich auch in diesem Jahr eine ähnlich trockene Situation wie in 2018 einstellen würde. Denn dann wäre nach jetzigem Stand schon im Mai die Bodenfeuchte verbraucht, so Böttcher. Für den Moment zeigen die Wetterprognosen, dass es mit der Niederschlagsentwicklung eher im Bereich der Normalwerte weitergehen soll und dies bei leicht über-normaler Lufttemperatur. 1 Bodenfeuchte unter Gras, sandiger Lehm, 0 bis 60 cm Infos zur aktuellen Bodenfeuchte-Situation Den aktuellen Zustand des Bodenwasserhaushaltes verglichen mit dem langjährigen Mittel in Tiefen bis zu 1,8 m zeigen anschaulich die regelmäßig veröffentlichten Grafiken des Helmholtz Zentrum für Umweltforschung (UFZ). Hinweis: Der sogenannte Dürremonitor (Grafik 2) zeigt den Zustand am Ende des in der Abbildung abgegebenen Datums. Zudem veröffentlicht das UFZ täglich tagesaktuelle Ansichten zur absoluten Bodenfeuchte in Prozent der nutzbaren Feldkapazität (%nFK) im Oberboden (25 cm). Die Karten finden Sie unter folgendem Link: https://www.ufz.de 2 Karten UFZ-Dürremonitor Quellen: DWD, UFZ