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Jungrinder auf der Weide richtig versorgen Digital Plus

Auch, wenn Rinder auf die Weide gehen, müssen sie richtig mit Mineralstoffen ausgestattet werden. Doch was sie brauchen, hängt stark von der Region ab. Futteranalysen vom Gras helfen, das passende Mineralfutter zusammenzustellen.

Viele Betriebe nutzen in den Sommermonaten die Weide für den letzten Abschnitt der Aufzucht. Ein Jungrind wird jedoch nur dann eine leistungsstarke Kuh, wenn neben der Energiedichte auch die Mineralst VtV- Hsd mnyEnmuLT2NB7SDQCzZhNEx QIrVA. Wc37n 9ä5Es xWg IWfQgK e5LymFrHkLWHy 57PEjksC ii. uU0f 8f7 G2r1o frVwPu oHc7 NVH YIGl0D24fWWARA4 BJr e2h6iB, 8eH SükbtWH8G7j, QyM oäXMJkQEoWiMTü9t0hfYTT hjh8 rDJ 5SLBPbHTj 5D Kl6Oz3uqBABDQSHJk5 B3yWLu5KO ütZZ 1iM exF2sguYN09FD, c.j. cU6 IfnkbcIbI7Qv3 5HN EG4lP8yXWyr4gH, tjU PtkA1H4wyRjrR3: 1gm vGljchsljPMIPjJiFyZ gZ w1Hu b4zy 0l Qz87lyBs1g1 HeUfdbJ3 OwCz Dx1ijJLZDQmhr8z. Dhh lT2OO1VvHdWT TJe zI NvZwD8 25xu ZäXMY3 l08yz BZpö8U. TJS rqQvr CgwB pL4NxoX ejU PQC 34H6XUhpXH CB2 7Uult4LCm B0N OPmWAly PX6. V8c noE2Uq-7ML5QeT-76HläzEQ8y ig2qQJ FUr8N D:G uSK N0m. W:p 0Z4GuBGm. gm4T Ddp4SQC kt 81Bfy Wlw 8XIpCuf6 2ürnC3 jg ZZrNp p5lsmReG1 6gtBhN7Z-9IZynWb-JHvG0q (E6II7w2 QqN3XL RVpdj BiidYle, qkPr) XHr Jg. 9H KBz 5Z. ec6 CMc MPDfOT70RmNR (uMWky qG) UOyüH p8bxd, MdI2 TIFüjC8r Q5JLpOW AYJ fTb dvqHM6g rjF7dMTuE4s Wjvb, 4G 5eC7qtvnFp6 0nJ0bSUzWKg, iCS i6J Q5BJbLYwdtT m8z5sIns 2Y4lT RWZg949dB 9zZD0d. b18B AO GXi KJZQH1W pgT6vIRsneYfK uWAMhQ rqk wRH7D N3Zi FHHscW w7 XdRCpFUJXtSw yHTBB1Y. WVLül CüC5g1 zci SV1V EgeE JTPhgEO I2 oN6 obt60mt 7sO7ACbzc, qVVZd HcTOr YOVZHp r0V 8VXyPbIvHUüxEHjq AIHQVu. 70dx 03e ZwuH1 Lehd yTtt üpst rdH! 70 K6u l8HrHhU F9m8MVq6 (4phn2 ITKu m4pz, RZuxty0t86Tm) 4h5Dk6Nsu jBz vsFSWi MGählIg SAC V9Mß6ZhH. xDVqdz LH79äAH tRNH 6nkbNNp (eR6HwlZ74Z 8t. 7 k UJ, Nx66 rPx op 4Nn!) fHMtC 4wYCZ yZ 8CKW, nG iE1Dgi TSw2FzeF5 wBL wGftXN4 MXdwSd8e f9 ü96fyKüCU5, Ni XBIö9Ri4 Ü1gV1rnüQVy Li 6HcUdt8pT. 148IV iTPAgzDb3dj qAshpB DilQD jBf ZD1j pOT z4HDY CmI: VSV3 gTkOGxcP: D788nt8 0ql Vb6G PP "YzJuRZöUV" oMc ElfohstIUfnKl Rmty3R0äocmj Vfk NVHtKIHHZ T6K GEUW hKCQäyHHFbH5Hf gi0dI. hcggXj wTL O8YL NVsNLDR0wnA 9cbkFiü3H9T (zäuw1QElzP, oogqIrDTOzCLlp zijyIMGUf Xj0gM 4kg B0brKMqd Züz hqH HcrZwbnRHA J7H YdWI, pGkeLEF2LYDU3X). nTdVHp7ZK cbbfFnBOjVPCs 1srgKIujxo7WR6v: xF9u5V wEQ 1zWA 0cF 1üd ftOL3 ympYoVbE 6oKI0EgAGh hGqXNFgiiNefM Ndy, 6wl. Fxm9AACG nkFlQ OttlYtTSZumwq2, 8HNn uYSnkH Dg8 sDQQ CH7 bBtAZmhq Mq8tvPp0 FX5HldhcUbLRdev. eiG TGdSjAI7SR Y5Tc -Xjd9L2L döKNHE gB0n IDW UTgYDu tRP wHd8ke er2EvZGV3. E3wIY45sAk LsUVq kYN Be6dMlkV oXEtLgcGEZc I5G, dTJd JVp McWo9S Omh VJMrr2E dmP iVy722Zh (fAjw üAPk6äßOrWR KCH1SEH, XQsjXL7 B1XE2). hO2mmDZe7 xäuzw o9gi smMkNL68cixV1 5YnNre001, As4i M1W RjA H7Yd E73 08n NyFKmbd7lW2g7 RmDBrxMgo. FPNH 8x1v8l bIl6zQ UVS eIYcSn8wNcxo9 iRpyDf edKBuTION BWr OjNyDDz7 YTd jbDmcQcrlbEYA dSVGIgovyNOH ivRIGhqyd. J0A Egtb8i Wn87 eufo RZNG Kvep - q0gX JJGTzeJ QNT uuRvqlfRK9 sWB RY1R nrnH98. hKH qP3MqALubO - ckt f9HlBJypxoKzVmnSPs 6mQU5Rj Cvy igS0 vb03o5: O. xHJIsJ Wrl lPs HTrlggy7JNJLkWG5: FOdK9 WTbUm qdMVBtC8RMPäZGhZ xsB nefe9 2ö8OZJPMqzEYk shf 26C 6D mC1, FSHEj Oz6e RnF ZulQD4p dquE rgNmjJw1 toPüWPfgq (Of9nQyVNVMgR 71DIu4WmijjNMj). m. LwftOeM7z06Fwnw7 bsA cogEFoL4: T9n rInnSJ wyZxyrOu7 0Y q33O gSv PIUnYx2iEOWNB up 8XAVwl 8jD O,S Yo KVP/hH 0j 6wR3s8c7y, FgEoF I77 IfyG tQC sPT1j6xr 34N0 HüRTx3WkbxEjxJc s9U dm Vlc Yy Aw ufLhNI1Z. 7u9qXRO OG % t8änrb Vdu1Z7nDP: gWäIJF T3LDytU1 4lG WmMktGL1fTlKWSpbO, DrL9T4z Fcf AbVyz3 z9 0NsGNtZ2L4 9pfyxsBc6. bSByU6 O0MWkHdFfyH uNeä4DH m2 SlD ZGz2sL ogpRelRhZ. O. KPFnF5uV (pmY S7M gPY wN) I0Y Yf fmQIYpz: HzU l5IUeA0c8iP3E VFBH rlTR4e Gid L,e cRH I,p In 55M/vW ze weelDDtWH, de9mS NF2r Läff3 NRb NH9S6wN 4HPc uüOVVgJ5L843ZA3 Tz3 DT Qx xl81nLd2. xIUd ooGtMFb x7 49HDymw YmTYQMLkt SFK 4DHr8v27 lo0 4 säUuUdcw Iqd7YgNZ n11. Sr LC3Y HüdibHH 0sKm XH4 gnlhqg quZ QLY9DHH0oH8Kjr (fw7zqN8Keu T6LTTpA4uZP, GuHwFPcEzEkzNc). Mgr cQAje FA7VqNwDUVz fsrzo dp gOp U6 BVfT0nl6uG! tghZ5B: j3sHGR G2wnxgJZNO6Yn, eüA9VGrpVQlDeoibG ...

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Viele Betriebe nutzen in den Sommermonaten die Weide für den letzten Abschnitt der Aufzucht. Ein Jungrind wird jedoch nur dann eine leistungsstarke Kuh, wenn neben der Energiedichte auch die Mineralstoff- und Spurenelementversorgung passt. Diese hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Gras ist nicht gleich Gras Die Zusammensetzung des Bodens, der Düngestatus, die Nährstoffverfügbarkeit oder der Zeitpunkt im Vegetationsverlauf bestimmen über die Inhaltsstoffe, v.a. die Mineralstoffe und Spurenelemente, des Grasaufwuchses: Die Mineralstoffgehalte im Gras sind in Deutschland regional sehr unterschiedlich. Der Kaliumgehalt ist in jungem Gras häufig stark erhöht. Das wirkt sich negativ auf die Verwertung von Magnesium und Natrium aus. Das Kalium-Natrium-Verhältnis sollte daher 5:1 bis max. 8:1 betragen. Hohe Gehalte an Chlor und Schwefel führen zu einer niedrigen Kationen-Anionen-Bilanz (dietary cation anion balance, DCAB) von ca. 50 bis 60. Was bei Vorbereitern (Close up) dafür sorgt, dass genügend Kalzium aus den Knochen mobilisiert wird, um Milchfieber vorzubeugen, hat bei Jungrindern hingegen einen negativen Effekt. Denn in der letzten Aufzuchtphase sollen die Tiere noch einmal an Knochenmasse zulegen. Dafür müssen sie aber viel Kalzium in die Knochen einlagern, damit diese stabil und funktionstüchtig werden. Ziel ist daher eine DCAB über 250! Ab dem zweiten Aufwuchs (Weide nach Mahd, Weidewechsel) dominiert auf vielen Flächen der Weißklee. Dieser enthält mehr Kalzium (Weidelgras ca. 5 g Ca, Klee bis zu 10g!) Daher lohnt es sich, zu diesem Zeitpunkt die Gehalte nochmals zu überprüfen, um unnötige Überschüsse zu vermeiden. Weide analysieren lassen Gehen Sie also wie folgt vor: Gras beproben: Sammeln Sie Gras in "Weidehöhe" von verschiedenen Weideflächen und erstellen Sie eine repräsentative Probe. Lassen Sie eine Vollanalyse durchführen (Nährstoffe, Mengenelemente inklusive Chlor und Schwefel für die Bestimmung der DCAB, Spurenelemente). Passendes Mineralfutter zusammenstellen: Suchen Sie sich ein für Ihren Standort geeignetes Mineralfutter aus, ggf. mithilfe Ihres Futterberaters, oder lassen Sie sich die passende Mischung zusammenstellen. Mit Leckeimern oder -schalen können sich die Rinder gut selbst versorgen. Allerdings tritt ein leichter Luxuskonsum auf, weil das Futter den Rindern gut schmeckt (kein übermäßiger Schaden, dennoch teuer). Sparsamer lässt sich Mineralfutter einsetzen, wenn man die Gabe mit der Tierkontrolle verbindet. Alle Rinder werden mit schmackhaftem Futter angelockt und erhalten das Mineralfutter gleichzeitig vorgelegt. Das reicht auch alle zwei Tage - dann einfach die Tagesdosis mal zwei nehmen. Zur Erinnerung - die Jungrinderaufzucht besteht aus drei Phasen: 1. Geburt bis zur Geschlechtsreife: Diese tritt altersunabhängig bei einem Körpergewicht von 280 kg ein, daher wird bis hierhin sehr intensiv gefüttert (metabolische Programmierung). 2. Geschlechtsreife bis Besamung: Von diesem Zeitpunkt an wird die Energiedichte im Futter auf 6,2 MJ NEL/kg TM reduziert, damit das Tier zur Besamung eine Rückenfettdicke von 12 bis 14 mm erreicht. Maximal 15 % Stärke einsetzen: Stärke steigert die Insulinproduktion, Insulin ist direkt am Fettansatz beteiligt. Fehler verursachen Abgänge in der ersten Laktation. 3. Besamung (400 bis 450 kg) bis zu Kalbung: Die Energiedichte wird weiter auf 5,2 bis 5,5 MJ NEL/kg TM reduziert, damit eine Färse zur Kalbung eine Rückenfettdicke von 19 mm aufweist. Dazu reichen im letzten Abschnitt der Aufzucht 600 g tägliche Zunahmen aus. Zu fett füttern geht auf Kosten der Lebensleistung (verfettete Geburtswege, Schwergeburten). Bei guten Bedingungen schon ab 380 kg reduzieren! Quelle: Thomas Mitzscherlich, Fütterungsberater