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IFCN Dairy Report 2018

Milch weltweit: Aussichten auf ein stabiles Preisniveau Digital Plus

Die Zahlen des diesjährigen IFCN Dairy Reports lassen stabile Milchpreise für 2019 erhoffen. Insgesamt sind sowohl die Milchproduktion als auch der Weltmilchpreis angestiegen, die Produktionskosten variieren jedoch weltweit stark.

Am 8. Oktober 2018 wurde der aktuelle Bericht des International Farm Comparison Network (IFCN) veröffentlicht. Der IFCN stellt die globale Milchproduktion und Entwicklungen des Milchmarktes dar. Die produzierte Milchmenge steigt weiter an, die Zahl der Betriebe sinkt und die Milchpreise zeigen eine positive Tendenz. Die Zahlen aus 2017 Von 2016 zu 2017 ist die weltweite Milchproduktion um 2,6 % angestiegen. Im Durchschnitt produzierten 118 Mio. Milchkuhbetriebe 7,3 t Milch je Betrieb. Die Anzahl aller Milchkuhbetriebe ist von 2016 zu 2017 um 1 % gesunken. Der Indikator für den Weltmilchpreis hat sich seit der Milchkrise 2016 zum Folgejahr um 31 % auf 31 Euro/100 kg ECM erhöht. Der stabilisier

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Am 8. Oktober 2018 wurde der aktuelle Bericht des International Farm Comparison Network (IFCN) veröffentlicht. Der IFCN stellt die globale Milchproduktion und Entwicklungen des Milchmarktes dar. Die produzierte Milchmenge steigt weiter an, die Zahl der Betriebe sinkt und die Milchpreise zeigen eine positive Tendenz. Die Zahlen aus 2017 Von 2016 zu 2017 ist die weltweite Milchproduktion um 2,6 % angestiegen. Im Durchschnitt produzierten 118 Mio. Milchkuhbetriebe 7,3 t Milch je Betrieb. Die Anzahl aller Milchkuhbetriebe ist von 2016 zu 2017 um 1 % gesunken. Der Indikator für den Weltmilchpreis hat sich seit der Milchkrise 2016 zum Folgejahr um 31 % auf 31 Euro/100 kg ECM erhöht. Der stabilisierte Preis in 2017 kann mit einem wachsenden Angebot bei gleichzeitig wachsender Nachfrage begründet werden. Für 2018 zeigt sich weiterhin stabiles Preisniveau. Auch die Produktionskosten sind auf 35 Euro/100 kg Milch in 2017 ansteigend, variieren aber weltweit sehr stark. Die erhöhten Produktionskosten lassen sich auf Umrechnungskurse, Inflationsraten und höhere Futterkosten zurückführen. Die Milchleistung und Nutzungsdauer von Milchkühen ist ebenfalls sehr unterschiedlich. Als Beispiel erreicht ein Betrieb in den USA eine Milchleistung von über 30 t je Kuh bei einer Lebensdauer von sechs Jahren, während auf einer Farm in Bangladesh nur 5 t je Kuh bei einer Lebensdauer von neun Jahren erreicht wird. Obwohl die Milchleistung je Kuh weiter ansteigt und die Lebensdauer abnimmt, hofft man auf eine insgesamt längere Nutzungsdauer. Positiver Ausblick für Milchpreise in 2018/19 Für 2019 wird ein weltweit unterschiedliches, aber stabiles Preisniveau erwartet. Der EU-Milchpreis dürfte dabei etwas über dem Weltmilchpreis liegen. Dürrebedingt ist das Futter in Europa sehr knapp. Also Folge werden weniger Kühe gehalten und weniger Milch produziert. In der ersten Hälfte des Jahres 2018 zeigt sich ein weiterer Anstieg der Milchproduktion von durchschnittlich 2,2 % (Jan. bis Sept.), dort sind aber die Folgen der Dürre noch nicht eingeflossen. Die Nachfrage wird tendenziell weiter ansteigen. Die langjährige Datenerfassung des IFCN zeigt, dass das Angebot an Milch insgesamt einen größen EInfluss auf die Milchpreise hat als die Nachfrage. Alle Zahlen und Informationen des IFCN Dairy Reports 2018 finden Sie hier.