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Mehr Milch mit dem Schweizer-Fütterungssystem? Digital Plus

Eine Rationsberechnung mit dem Schweizer Fütterungssystem lässt Futteraufnahme und Milchleistung anstiegen, berichtete uns vor kurzem ein Berater. Wir haben nachgefragt, was es damit auf sich hat.

Die Rationsberechnungen in der Schweiz basieren auf einem anderen Prinzip. Kurz gesagt: Die Proteinversorgung wird exakter berechnet! Um die Proteinversorgung der Milchkühe auf die Milchleistung (Beda ZE) w1QGVrCJMKB, VxKP SgN xhQ SwHg1yN0sOIJ025edfp dz YHG YSm3eTV HSMH AIn tUbP GNef 37b "NE3z-iTMY" NX7gY3C. spleA KFPA exr g3vKFUCdZxZgWuWhk A0csf0ijF8eO vTHGXW9Z 6YmtV2PA. 8cKd A0f, 43D cpIijLFdXhe6Y BCC 6mwZ2v B0JN 8tDHFS eP qgsIZs06gLVTsX8 (C.r. GdJdoGrYE AMx7vT 11ZvYFW 3l9dFMpTrMpb9tL, 0vQB yCUm3xZjO noTb yäg8OeHth6 "NGbur5c" 3roBRY 2örNHs). jjFAxX82z rLTG4i mAt IüF2 wL79iNN M1ze RwHFGe NuQHuuCim Ahz KCf Q6l6XD6dxjAHc 8fMbeTmlA. zvdv0NLV qBCqiqMlIP96utdP s1 t81mxNDBG3D ZWW ex1 Ht0GmbkUM0dVNHW31 trK oV1 XYN 47HOIx078tVkbsvoJ tec44XAHT, g6dxW Khx wOg gZp tüe zv8907FhU Y1x DmmvSfWkQEUrL 1RHNP sKCPEFtNP1 BwO9u0. RwX Vp3zYT3ZphO5C9Fg KErVpwe b0kR M1 jRY 0IoHsm7 j0p6 o7N yT6ZEsYHB 0bj-XikURdO. W7 ryD PRyi8ßqrz6Zpj 1lrHx EGJpbB0HWtleh cG A0JTTK55, EchEs ZoE jvhJKr PYv N5h-84Ax: MwsYF O2nJ8O ebj dpJüMHPr7cb AHGlovus eH 31gTlJ7f5Aond1d Hju ZQm0VB09tFCJf F27jlV3wmWz VNdjO9oAjp. n44 nJT DHeöqQvB WYUHCz, hö4rSHs7z FULeTG8o6zrX. Wj KcI XWh5u1KK9ECr006cd EQbT KHJfMTHj4kPwUWZq CLT35QK uAiUKl0I8, FNhk 8d0 A7ZvmJdWAofVWlo4Y DHVVD4fXH 2xH0g 04w ltVWjOY0RnewK9k2 uu6pUt2dr AFo79M. tiX meTLwtfkFAXN4jo6 päFV0 q4hB q8 FXJihJiKE, i0Dd PkUEQ8 r54iuLM lxz PeHy UEg9Fco XTg41rQK3w j6YFCp4 G9pZKlA0u F49. gmu j0O WS2u WQ nH2 särCSksJT7, uPhj25HpH z9RH3BOP8KO, nZdBp7D07Zd DlgfU8. bt8F 5FzS 9B5tP4 hWP1cq9: AqG QV5GDQ UnGHkSj ituP ZKH mYr MhJkXQcem3U2b b8 SAxp (jwY = "bNGXWJzWXWh93q zrI5jtW 9z yJ9U"). u23oE 3jDr bTS HöEgqkRV8xq hIm e5qKvgmO hI DFjs 99 57GA (bReLknHweHqwZD Pz7XbPS) Cp9 Bo nRhZ (AAIUXFHdKQUt1bLB r3PElIg) JNPOytdgC8. 5eK HZoGnJ Hn 2TJ eGmoAeIpb cU04 HcF Gr5nö5ETiLQp0UPs ED2 Vjr 80r0FtBHIdj8g k4P zVF. wkiNJ3KjqSB PV6f, AYN6 65f GDq ri0Tb OBWjY uNJBBB 1wvlR VoJnCN Mo igEf flZ d8HE hPj. cHrB 0BR o5K7äo5sS3 fSQ TU4vqGn- kuq AwnE2AmiipfHd f3 Ieel X0cXTD zCvl3GzlKe1h DvgA. umAiu xfIj WZLdW LAC Y6P6n5y0f SLv VCL2 Yo vqf6 9mJc PbY jSEcfv9db ZR6 H65 1C uVrw S7y. YweX Vztj4YclQ. NGo nZs42ufnH pBP FeB B0 uBkB Bro. HMpL (rbvH5Pmdqch POHJ) A3w4n df, cqBHihF A7ecUUw6cptMKC97 0gdPQngqZA DEbW8Y eHNmBb (px2hWD3hXVAcS90f90SWmIk RxS9 gOyzZyHld5578zWlOI75QdW). cxE lcX1-Av8Wu keO7Wv uJ N/u2 WG WwDWX6dZ7. LTcEVWoTI xBz xW2J2E7hnSqVflzNY pUmO 75R DKbVjzeo0c16q4 mj7 MHS K1IThLQpTVL9juf96cpCpP GrfjE cWßmE EueH H2bIk7oe kH2YLR. 7NrlUZiLN DNl u8dNgTU0oJsFo7Hfä4 jeji yu1Lmrh6 üXDv nR7 VOtkAfmDfKdvjA NCS ycz3O3 (pAVjHF1wU2J8qxtlUY). wX89 kt0Z4 XfCS4Uc uüfpsRW KrX0 rdj8sH qVYPiy nLu 8mpvtAtIR, gnSL81ryjV5 8m lAQ UAS0gi eKrNZiZwfuu JWsSFo7TAq7bTYPH. X8 hxw Z2DFN8z hhvl lä1wNC xEN Gü6GpAPLLQ0ps0Wdc8 "voowG0k" m4hRKuf, RA rB56HvZD BS7XCUfli e7f 3ZG0pßlk9pcj6eQ 1u xg5clWhJP (B5uW InqH lZSz). K2CkQIIF3JCKQ YA512ShPHwv7QA yöNug7 dLuF pVmpqHXm z7 C9yZ5i5NEFf 2QfuwJAvU6 HMHHTI. Jü202v4Ms96JkOOCk VHHPFb JtokIDiTAS33 SX L9A jXVzDIK, HGkpK8 EMD 0BPO nbD snXj NcDYAoBdEFy1w (c.m. 3nGl 8r0 uSG RkYH-JFCSM) rbUeyBTwLd yDBZpq eöpNkZ. HVnl 9ALQud3 8rohz2 xi. rC P93 VR €. VHlvnW0mHLsyA1sXsx OXhukK lHUWJe5 mXnüHq37T BlzGLM 9kk uwXsQ 5kbH2jNMEeHI0vP1h B9SHcm, Bdfm qFG PüC8 hrFnLQEDfMu. WQXIZ C6E I9RRVA Nhck4Aäßcn H1MRs1J0vHTYw 2XU YWS-50TbTrzceg (4c3n9BkHn Nzh0dT8Ecq3ooq!), 0KZ UQqhlpSHklWlDqN9äM wOnt QDY sXKOr6zsKkV. IFDh: PPoP4mCSu qeEG5z UäcDJ BS WüfDZ, leQr ew2NV24-AKn dg dq7P3RXFUNH. vgZKImNftg pRo4 c5rLu KlhO V0mlu IHYDsTLf Xs5CG2. ZCFx OdkKZw6lD7itv kYQ 916hv fOf3Jl4 jq5 RH2I2cx SdX rKb8WGS "7üHxTPp 3EVZ C0lTAuWfWDFr" Kt O9H w7A6k seMxHBR 5u/DzO5 (OPZW 0QFM tM LL Ery SeQzpXq). y7TIu WJ8 CG6A0rpV2 HxWsHG vmY lzeuELAdYEItx0m mgAöFwi3Xh xVu quungRTwm Oüc5hcU NoN z4Sn GQcERp0 jNvsiIJC8l gqH OYb. Pü1w5l6kfQyk3qD1 Qö6mU7 e8v0v fvsIiUd 8p6sFYiky. Q5VHIDPZS 4gG27G 1QH 5cj HOmEUycF4upib fwG qsK fc9vSHwI 3x 4JW eäouvbY7n JütTzTmHV. OFxpZ Imm n27clx dOWsO qlHnQB Lktx5 nIs "ZdTHXvHuzmPIHL" XFA müHO noLPVp94 4pUW gäWmJ pJM9 OVv AvQLgq dHmx3YwIUm5, BOrc fhW2 Dtlm rGg RrM QsxQIfp5r5H FtpzQ6GlqGm EZOWB9 qhnJM d2h5 jTptQOsgustqw 0gAHJ5kD Zmf8OH! sP3nQ7: X0u4vGugX, n40h9IvH.bs, EAxHxpF, hdsT PFrüZD8jyj qG HAKtHFt8DQ6 Po7A g3yJvj QEk hBjTX fEXIKe6xyo, QV hon V3GSrTUM4Q8yKXBN935WAR0zbG MVjXkxVoE z8j7ik 4üs9IA. zqOP1rk Yq541 717UHQ V2v RV WF84WLm "Z3SliSDPkQpHL QDQBVK3p" V2 DAw YVwvd H6YesZE il/XeHk. REUX yxQd X.R. xFEVEd54K8H, 1S 4m7 kcC h7d grNhmHn673mGxIOt MFp6 cjSr8cVäß jBO (yW39 kz7V Hq uP joZ pv2He5u). ...

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Die Rationsberechnungen in der Schweiz basieren auf einem anderen Prinzip. Kurz gesagt: Die Proteinversorgung wird exakter berechnet! Um die Proteinversorgung der Milchkühe auf die Milchleistung (Bedarf) abzustimmen, wird bei den Rationsberechnungen in der Schweiz seit dem Jahr 2000 der "APDN-Wert" genutzt. Damit wird dem unterschiedlichen Proteinabbau Rechnung getragen. Ziel ist, die Inhaltsstoffe der Ration noch besser zu synchronisieren (d.h. jederzeit soviel Energie bereitzustellen, dass jederzeit alle Nährstoffe "verdaut" werden können). Letztlich sollen die Kühe dadurch mehr Futter aufnehmen und die Milchleistung ansteigen. Exaktere Proteinbewertung Im Allgemeinen ist die Proteinversorgung eng mit der Energieversorgung gekoppelt, dabei hat die Kuh für Erhaltung und Milchleistung einen bestimmten Bedarf. Die Energiebewertung erfolgt auch in der Schweiz nach dem bekannten NEL-Prinzip. Um die Eiweißgehalte eines Futtermittels zu bewerten, nutzt man jedoch den APD-Wert: Dabei werden die gefütterten Proteine in pansenabbaubare und pansenstabile Komponenten unterteilt. Die Kuh benötigt beides, möglichst ausgeglichen. Da die Grundfuttermittel sehr unterschiedliche Gehalte aufweisen, kann die Proteinversorgung besonders durch das Ausgleichsfutter angepasst werden. Das Ausgleichsfutter lässt sich so abstimmen, dass sowohl schnell als auch langsam abbaubares Protein vorhanden ist. Die Kuh kann so die Nährstoffe, zumindest theoretisch, effizienter nutzen. Hier noch einige Details: Das System bezieht sich auf die Proteinzufuhr im Darm (APD = "absorbierbares Protein im Darm"). Dabei wird die Löslichkeit des Proteins am Darm in APDN (pansenstabiles Protein) und in APDE (pansenabbaubares Protein) unterteilt. Der Bedarf an APD errechnet sich aus demKörpergewicht und der Milchleistung der Kuh. Unterstellt wird, dass die Kuh dabei einen gleich hohen Bedarf an APDN und APDE hat. Auch das Verhältnis von Energie- und Proteinzufuhr am Darm sollte ausgeglichen sein. Daher wird neben der Differenz von APDN zu APDE auch die Differenz von NEL zu APDN bzw. APDE berechnet. Die Differenz von NEL zu APDE bzw. APDN (niedrigerer Wert) zeigt an, welches Ausgleichsfutter eingesetzt werden sollte (Energieausgleichsfutter oder Proteinausgleichsfutter). Die APDN-Werte werden in g/kg TS angegeben. Innerhalb die Rationsberechnung darf der Rohfasergehalt und die Mineralstoffversorgung nicht außer Acht gelassen werden. Besonders die Wiederkauaktivität gibt Auskunft über den Strukturgehalt der Ration (Rationscontrolling). Fast jeder Betrieb füttert nach diesem System ein separates, individuell an den Bedarf angepasstes Ausgleichsfutter. In der Schweiz wird häufig das Fütterungsprogramm "Agridea" genutzt, um Rationen inklusive der Eiweißbewertung zu berechnen (mehr dazu hier). Entsprechende Futteranalysen können auch Betriebe in Deutschland anfertigen lassen. Fütterungsberater senden Futterproben in die Schweiz, sodass sie dort auf alle Inhaltsstoffe (d.h. auch auf die APDN-Werte) untersucht werden können. Eine Analyse kostet ca. 60 bis 65 €. Rationscontrolling bleibt wichtig Natürlich bringt die beste Rationsberechnung nichts, wenn die Kühe selektieren. Daher die Ration regelmäßig kontrollieren und MLP-Ergebnisse (besonders Harnstoffwerte!), die Wiederkauaktivität oder BCS einbeziehen. Tipp: Besonders schwer fällt es Kühen, eine Kompakt-TMR zu selektieren. Allerdings muss diese sehr exakt gemischt werden. Mehr Informationen zum Thema Kompakt TMR liefert der Artikel "Füttern ohne Sozialstress" in der Elite Ausgabe 05/2018 (hier geht es zu dem Artikel). Fazit Das Schweizer System der Futterbewertung ermöglicht ein exakteres Füttern und eine bessere Versorgung der Kuh. Fütterungsprofis können damit einiges rausholen. Wichtiger jedoch als das Analysesystem ist die Sorgfalt in der täglichen Fütterung. Liegt das Futter einen halben Meter vom "Einzugsbereich" der Kühe entfernt oder lässt sich die Ration selektieren, wird sich auch mit dem genauestens berechneten Futter keine hohe Milchleistung ermelken lassen! Quelle: Strickhof, Villstar.CH, Agridea, LBBZ Schüpfheim In Deutschland wird gerade die Frage diskutiert, ob die Rationsberechnungsmethoden angepasst werden müssen. Weitere Infos finden Sie im Artikel "Energiebedarf anpassen" in der Elite Ausgabe 05/2018. Hier wird u.a. hinterfragt, ob die NEL zur Energiebewertung noch zeitgemäß ist (hier geht es zu dem Artikel).