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DMK lehnt Glyphosat-Verbot ab

Den Milcherzeugern die Anwendung von Glyphosat untersagen? Davon hält der Geschäftsführer des Deutschen Milchkontors nichts. Ingo Müller äußerte sich zu dem umstrittenen Thema im Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung.

Das Deutsche Milchkontor (DMK) will seinen 8.600 Milcherzeugern kein Glyphosat-Verbot verordnen. Dies teilte der DMK-Geschäftsführer Ingo Müller in einem Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) mit. Seine Begründung: „Ein Übergang von Glyphosat aus Futtermitteln in die Milch von Kühen wurde bisher nicht nachgewiesen.“ Zudem sehe das Bundesinstitut für Risikobewertung bei sachgemäßer Anwendung „kein krebserzeugendes Risiko“ für Menschen. Für DMK ergebe sich daher „nicht die Notwendigkeit, […] hier in irgendeiner Art effekthascherisch aktiv zu werden“, sagte Müller.

Hintergrund dafür, dass der Einsatz des in einem Totalherbizid verwendeten Wirkstoffs Glyphosat in der Milchbranche thematisiert wird ist, dass die Molkerei Berchtesgardener Land kürzlich ein Anwendungsverbot des umstrittenen Herbizids für seine rund 1.800 Milcherzeuger beschlossen hat. Wenig später folgte diesem Beispiel auch der Milchverarbeiter Goldsteig.

Das komplette NOZ-Interview mit DMK-Chef Ingo Müller finden Sie hier.

Quelle: noz.de

Bearbeitet: Berkemeier