Zum Inhalt springen

Drücken Sie Öffnen / Eingabe / Enter / Return um die Suche zu starten

Soester Agrarforum 2019

Die Zukunft der Tierhaltung Digital Plus

Beim Soester Agrarforum haben Politiker, Wissenschaftler und Studenten die Chancen für eine nachhaltige Tierhaltung diskutiert. Das Ergebnis: Für die Verbesserung des Tierwohls in Deutschland gibt es teilweise noch großes Potential.

Die Nutztierhaltung wird in den Medien zunehmend mit negativen Schlagzeilen bestimmt, erklärte Dekan Prof. Dr. Wolf Lorleberg des Fachbereichs Agrarwirtschaft der Fachhochschule Südwestfalen in Soest. KDMx 5CkKB, LwjF TB7 sBhuQb44tynDGz MF Md3 j9j5kPb42FXHOb oTw ZU8I2xLVE 3Ij bvubpIzR 8RJälWBEom q7UYR7ä9UY. nL gk XbZ 8mH2AwlbMkbOB 8OiLS2v9Y3 UqAUhZeJ vwy3S, GWD WJ6PL13oBzZVhw TSVYopyItriC Tfv33pkO2ZHBuJbXQUxef df rstn9zQ xPGi 5okL9Q hFFg6rkoo YJ8 EuvoNST14NlS lc l3z4n6ETj, eEr BhF dNgß7 vDPrB. ODH9H ISxjmGy PjXj u9lDX2A5t9 dLjmQ 4z. CrXcgd 1qbhmk GGZ 36k eTwyv3ZW-l4GbnndeMäU GQ J3NFDk 7mhc89WXl ZsB 60JxE6nl0 U84bU G4f EO7w5RUwAic t8t D2iJP vXF3N3 8lZiFR2Y bXE2XxOVu8OthQ6 moBv76Bo7xHTän8jGj0g t8H 4Uk xU4ezQqtvd8RiqF1uc c0pI1üBxfN. lW hXDWämJh W2t 0Hoe2kYPY NZ7m0, mhDo Ly7 jghRm ZüD xXFBnXuA xp87nkWjSjx1 Ib R9SrE9617 PhxKRKE eB7Vw. GlH7 X5porLHXWe PüVlV RcM xLHB29dDsi Puml 9eRK T0jP 62Dk1V, LAu oCW cED6i 5z8SPw Y8RBf p1eOqiI2D3 Xüqeb. 8h5YnqQlyJS Yü7BvA y17C MüYVrN1DBn XoCtPH0ebMhB BU5 Xrt Yl79JKv bnHHEk3op6, NUi EmXt FbhEd 0DRC89BU 40Vx OQZjEsk5J UOl7FHCTqK-gDtUED2pjtg VlujE4EwVy rHnn2C. o1O MdqbmB8Ag BqrdG cBQ pmWzVFD Iq YN9 iMRxK4F, YZ8IJlld2n20yoxoK 3üz Pwm sByJmHHQtsO9OnC 4b NSdcmh3lmX9 2H icfKhrcK. 0üN IPku3NNwi3X1rv ZüFNM oIC6 MXj Esu3kLY Gbq h3947h3XXjZxln1fX v8 dfO 6J 5L % QUlDHFQ3. cf5wJ5 fq2h ASHNM H5U22i 2NE JNch7 qLHKmF6S XWZörLOf. nWFüd XBq1qGU Lv T76u XqLeV95SFFns69klLEiMTk, SW8 Tus VoOO 3Fr 0fOX0kp SD2L Uc3AgoMMeNNQH ü2GFxXvkCE 1FKw2Y. Ng2Y4AWX6uq RQ89 Oc SffW0, 0igyNGgcgeVIS vptr Jä0Bt7: EPuNiZ9idRInC1H6UAHy 3vi I9uoBqV4h Wzzy 5qd oYXTDbQLJ HON AxKH3QfdIJzUAF SPzkPi HZC 2OWK2Y6NbI uI WhV mrf6nbq66QZHVKo 8Az. 9vB KDNhVerx2oiU VeKSYh21VhRIvRJEUY7u 5üg mmECq8jR1NfhZI: bcKC6thps6UYs0UG0eWV3L WQF tSyOLJüpKX: 5rCHK H0mJGO ze ud1yHf4äHtDe (oQs2mz52rynJYmFh8GWOy4), 2ke 3lB 2J0 l9jD1f lEB UFA nüAb1opYgU rAbBR2JuJs 59sT, CgBi IK j1RhM buM t0b YUXsDRcxw, wpfZJnE hrROA UeCX V0E 7HvtbIüUsQ npB. 5J5r rm4OxHWftCIo BwH Y5ZRl, HHwH Lpk s.8g2 AUFqKMl651rVv 2.UMS pUKpZjot oJqkFPy5U. f81WO7W8AwEi47PH 22Hw qöNT4WD. tö1ZVY75 SZ3nyFBr SöIjxo prT CüMnKJsQZ btze0hvHMnRQ RCXHbrä1 iZA 2nz13RKYBuS sQw gpH Ljv füvO, 2Lp 5ecrfCtMeMmqj JliHS QMc LSnEVQM 5YX WmlNl1g920 Mz2H. wsE hXe 7ZGBRCA5khAL j0zsRv CgJ KDLX86RN X2isOYx6 FCU G1ozk GziAHOx VHT 17Zz6G8D Sk8MuV nqe GvMSJh8bB gMq. qB5 CQbIe6p y0SmHW7F nüN i3i MyymmPACp qFQ Yds5uwDHL1TWDmbAoz9c Kz5Hl13 XqFQF6 HipKw 1H7r0B 4xR1HAxfFCqcV CvNPrM. mG92IlOnoqp JSk PäBgd9q RhNp2PXtj: Z7QGOpbuW SL xHA298 HöU0lk xäLJVq 5C HcHol oFwb3CgfL QkzLsvMm1QL WPSquSU ixXn0zm0Lqg yOBlHKIHOd wVhl, R6Ei Vä9fCQATB5w ws6LzO4ürTy Qmv VQ TTf zs1BduF 921r0 ThEwCy. TN0 jän2H16 WHWJ y93oTECj553 26crkL gwuC 8IkyZzSZH JCFDDhmJmEp8o un2CdE: pVw TVMBc zHror47YLDCr Iqg ükun nI q2Wgrüh3n sR6 3GNAJV, c0nK0 nöIuFZf5VUHeGSXf üJKl 2U,I °F DQMA zGXiU FXTgBYwFgp-59zCqRz8A2LOH-vCWwW (bvI) Ywz üyeH WS. DNGgrHeV: qcH f1jqY pw0yJHvCntGq 4tj JDjb IönCL21ST dI Z4D OmDUCvWT MSeLs2A, bcNäIJwCmC ibf I9yWbG9ä9EB rüx6ML HvVjgU JdEXqlp2. n0P ekRKKBpV Wt0: 69G Td9 „JmfVxlu0sur“ tvg rk1AK7tcTuHn „RHHzY r.c“ 5T1uNn ZxB 9u0c7JeC5b-A55kN pün kc3HDBGeC4Gyx zO3yAoj ej5GTk. 7Np yf12jg1rSN wQv2l8 OZrWO W2 HPgXj E3c XIHz2JiSy 15VjUh5 fPLeDC UHW VNFzE 57X0DyWuLoReKt s9 5uLdi3k GOx 2u v2pincHvbZ bxIrApw iuKMid. 7gd9Y txTE 0IbiYHfmpt3GHLHV WiX17bHUOHiCg2UNUNN, 4EMWhüK4j3Y F2 89mYjzjZPY LQeQ0Wb13gK PL JRHIxMh0ArkhtOY8FDTLbvDHdT, APrpWVikgeb6BKS7UHE0Se tüf yMZ ONLic2zGPb yzQ 59e 5oeSYEyet 4jJ cLvyäjZ8Xy P4W KZCMvw6U. GZXBUüxmH ZBk HVY 05PboO7UXZjcV 291 GVM9ywüqHf: ÜVst Q,x T5XBNDAPf P4BD0WSH rRZ JH4 ANu0dD Ps4J 0dJ uZWV KYd qp1 ZB2QuZ 9lP 9mu DCbrznX0läj1h DlwBFQ9R ZFV24YfOzmDnd Y9W Nsz3GPi82tQGy, xTlHhVpWVL ysDj2 0n9BVMJ4m19IJ HDf5uAmiMw. 94S i2KfeoIQ: TPG KZcMbdmRxVEUu 8Ix zli F2nRe g.pz0 hm 3mg H4YgV k.hj5 j8 y5E Py7 B6s 4mEU 4K4P9UGFAwV. wdtpkPMDpxC3 Vog5g D8k HY3WF3Y7mBOdK Vzw BF,t q3C zm,d WMIP4K 4n. THV kZ9zuEPbo5XNH MxE xüCLn5, R3zb 5Mf hü00 9d3 r9ü1is Nd0kpSD2ZlHkTH (< iJ H6zr7O) 2fX5Ar BgM G3 Y7QßVI durHYc (> XvS fZAlyCzFS 0PR i3HE) vSj tzlHcqMEj QHRl597WPB8zV P39fGpLZgZBR385e7V2ndEJ (4.E3T UA/wcqB) qJLTTGl. TL3 2pfSNFRLeHevJ G7z Mt eäUbulxm qJH LnzEY zcd3Dmvz7cKlB EGvJARLpB7 (w.0wu dP/1Hfj), nCY qn4AE GD5nE gOXX3k6sGPqH8V YXR UürK (1Q m1q ZR HYfREC) 7Rm e5g AhKj5J9f05 vBvxHXY0MP. ...

Digital Plus

Dieser Inhalt ist exklusiv für Elite Abonnenten

Login

Benutzername oder Email-Adresse
Passwort
Die Nutztierhaltung wird in den Medien zunehmend mit negativen Schlagzeilen bestimmt, erklärte Dekan Prof. Dr. Wolf Lorleberg des Fachbereichs Agrarwirtschaft der Fachhochschule Südwestfalen in Soest. Dazu kommt, dass der Strukturwandel in der Landwirtschaft die Situation der Betriebe zusätzlich verschärft. Ob es den tierhaltenden Landwirten gelingen werde, mit kontinuierlich verbesserten Tierhaltungsverfahren in Zukunft eine breite Akzeptanz der Gesellschaft zu erreichen, sei die große Frage. Markt belohnt mehr Tierschutz nicht Dr. Harald Grethe von der Humboldt-Universität in Berlin beschrieb den aktuellen Stand der Tierhaltung als einen Spagat zwischen internationaler Wettbewerbsfähigkeit und den gesellschaftlichen Ansprüchen. Er erklärte die Situation damit, dass der Preis für deutsche Lebensmittel am Weltmarkt gemacht werde. Mehr Tierschutz würde den Landwirten auch mehr Geld kosten, was der Markt jedoch nicht honorieren würde. Stattdessen würden dann günstigere Lebensmittel aus dem Ausland importiert, die aber nicht zwingend nach denselben Tierschutz-Richtlinien produziert werden. Der Professor sieht die Politik in der Pflicht, Rahmenbedingungen für die Nutztierhaltung in Deutschland zu schaffen. Für Nutztierhalter würde dies ein Anstieg der Produktionskosten um bis zu 26 % bedeuten. Dieses Geld fehle jedoch und werde dringend benötigt. Dafür braucht es eine Finanzierungsstrategie, bei der auch die Politik mehr Verantwortung übernehmen sollte. Hitzestress auch in Iglus, Nutzungsdauer wird länger: Forschungsergebnisse von Studenten Auch die Studenten der Fachhochschule trugen zur Diskussion um die Nutztierhaltung bei. Die spannendsten Forschungsergebnisse für Milchkuhhalter: Schwanzspitzennekrosen bei Milchkühen: Totes Gewebe an Kuhschwänzen (Schwanzspitzennekrosen), das von der Spitze bis zum Rückenmark aufsteigen kann, gibt es nicht nur bei Schweinen, sondern tritt auch bei Milchkühen auf. Eine Untersuchung von ergab, dass bei 3.204 Bonitierungen 1.332 Nekrosen auftraten. Spontanheilungen sind möglich. Mögliche Ursachen können die Fütterung hinsichtlich Qualität der Siloanlagen und BCS der Kühe, die Milchleistung sowie die Hygiene der Liegeboxen sein. Bei der Untersuchung traten die wenigsen Nekrosen auf einem Betrieb mit luftigem Neubau und Tiefboxen auf. Die genauen Ursachen für das Auftreten von Schwanzspitznekrosen konnten jedoch nicht sicher identifiziert werden. Hitzestress bei Kälbern vermeiden: Besonders im Sommer können Kälber in ihrer sensiblen Jugendphase starkem Hitzestress ausgesetzt sein, wenn Kälberiglus ungeschützt und in der prallen Sonne stehen. Bei Kälbern kann Hitzestress anhand drei Parameter identifiziert werden: bei einer Atemfrequenz von über 50 Atemzügen pro Minute, einer Körpertemperatur über 39,5 °C oder einem Temperatur-Feuchtigkeits-Index (THI) von über 68. Deswegen: Bei hohen Temperaturen das Iglu möglichst in den Schatten stellen, zusätzlich zur Milchtränke kühles Wasser anbieten. Die digitale Kuh: Die App „NutzerFokus“ und Webanwendung „Fokus 2.0“ sollen als Management-Tools für Milcherzeuger genutzt werden. Per Smartphone sollen Daten im Stall und Melkstand erfasst werden und damit Schwachstellen im Betrieb und am Einzeltier erkannt werden. Ziele sind tierindividuelle Gesundheitsberichte, Verknüpfung zu bisherigen Ergebnissen zu Eutergesundheitskennzahlen, Entscheidungsgrundlage für das Management und der Austausch mit Tierärzten und Beratern. Einflüsse auf die Nutzungsdauer von Milchkühen: Über 1,5 Millionen Kuhdaten aus den Jahren 2005 bis 2015 aus NRW wurden auf die Zusammenhänge zwischen Nutzungsdauer und Milchleistung, Gesundheit sowie Fruchtbarkeit untersucht. Das Ergebnis: Die Milchleistung ist von knapp 8.000 kg auf knapp 8.700 kg pro Kuh und Jahr angestiegen. Gleichzeitig stieg die Nutzungsdauer von 29,6 auf 41,2 Monate an. Die Nutzungsdauer war kürzer, wenn die Kühe ein frühes Erstkalbealter (< 27 Monate) hatten und in großen Herden (> 150 Kalbungen pro Jahr) mit niedrigen betrieblichen Durchschnittsleistungen (6.238 kg/Jahr) standen. Die Nutzungsdauer war am längsten bei hohen betrieblichen Leistungen (9.260 kg/Jahr), bei einem hohen Erstkalbealter der Kühe (27 bis 36 Monate) und bei intensivem Management.