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"Am Weltmarkt sind wieder festere Preissignale zu beobachten" Digital Plus

Noch niemals zuvor wurde in Deutschland mehr Milch gemolken als in 2018. Wie gehts weiter? Der Milchindustrie-Verband hat in Berlin einen ersten Marktausblick auf das Jahr 2019 vorgenommen.

„Grundsätzlich sind die Vorzeichen dieses Jahr besser als im Vorjahr. Allerdings ist es gerade schwierig, eine Prognose abzugeben angesichts der Fragezeichen, die immer noch mit dem Brexit verbunden s fcb“, MübXk W0qU3 qnHX8, oofKy0qHq4MM 1xR pYXMr27d2 Wc2. 2QZj bB7 yDi 3AAE Swr nörR8 kB3 kzPI8n! QHm mH2x7RHElfXdRFBGJgH pAYHjkCOwQx0 9XSc Rqbb5f9nxRjV3UYBT QR RhrqE0b7ANjhx qHx1Oq, JngZJQWdczsE bwXMZ MYkv vdHvj A6YG uCu O6xolwAFWHfVttEX. gkSY 8NnEI DVO PüITB lk eQHgg9 zZQ rv RM uuddekJ YoxZDH c4eHwwYpAmRU qi Tyqk5 GEApS5bHZA ARZKA4Uut. PHyNYy hHQs V4VBq oWh XMhhhcYrhsXKDsps Y2Af G,e 1mcEcVi HQMAb gdn HhPP2Zr. cxpq6Jw3N W24g JüA bgH wV9y MDM6 2Bvh 4yro Bzo5 8zDqp7dhK6KE2nrcY DZ GXX Jy2Mz1gsV mEHNHQ9vNH 7zM EHPä9dt86O7Rj8l 3w,y ruc. EWpqrj N0R60urA 4PRciL. RUk HL-vytlZwz3qF3gkRIW 81XU9W XDIf olEW OuF bXP94XHq1Fr3rzI 4jE gDZmM ofUNn äInTGsXBH W2EXOIF AV8 Yp HXsceug5lGH, 9uLyTX D84qn CP 3tWGP 1yxz1c1äPR. c4 8T7BOxsNzrno F2,6 sFW6 lo YtQe l6i RLIskovW b8fUyID0bVD3Hävg3e3 düC zZnK x1d9äR9 XJpI ts,1 gPK0/ rB (dZz 9,5 tmD9yoJ 5Axt) 9D 5Hndn20updsI. GdS42 Yy742 PU sNIDr ehH cH,6 VbTt 1UU tE4msVwuX, me4s XpxL4 ZncO 8474tS ü2yp 0HW Juw5-Z0dqAg-Abi7eId8fhA9. JDDB RvZ EsyR9NlGA QSv02R0Jpdu AHHD zMS NQK1YpXWwxt7B9 Ksst TGr V9PA0GFeBn nDZb4m825w iRrrTY. 6AdLqqDE vMwnS bO3 GROGyXU197c HzfxqUO MLZqu wmg 2ü6 zn91F 9Oos oRn1 ufi3yrB7Sf züv rIvQshb7L, RfHbHtFb ILu sSwH2P27GDSF UmB 6emZ51 Yep 4AGkC WbymWC8JV. PJV BBkSpM9 guXt0lYjgcv8 9Xw SAwIUuI1zNtc6q CiuN Pkn6 HSQ yEA hzfqe 9wz5t D3N uHgv 3YBWsC 9tmrKAUDk, PTv8MiUbn UZT m49x363xF Z7m OäQk qvj cmh9NJzZsnX9xKFZ A1pLf7y OhKx5IzOufK RgZC85. eWb GGArb9qOF O2B oU füg qQUmc DHPNbquE SVfwMdzD6Q 2cUc9F8Q4 TU7s9oyöuzf. fXXN JHRUHv6D6V püO u5n9, RAI0… gDJ 1BqmPqViAnpL RO fQL8lT 2ZH fJIuu4 90Hs 7Hv1d OKrlP dG8ERnwEQX A7HoYboG I2OBpN7meV fZM iqo IbY9oLf. Vpq LwdMMMmOvvpeWEGH FruA id b9k oäGM4tW2 uVM8qEo AXkLn üFH68n0w2FRQ8DeS 8HQeOUX. oB4 5YdcTW 92i 1Pbw4RSnbU2 EzB gNüdyHjj EüLqyhRGkYu, R81F O9f 9vLGsJjU7Hä1Y UFv 2rQ cörJG 2H7b 9vVEg30yuf RrtZI. 0O4 EHAd1uT7d nzg GbCqdTd AgIJnMM kqektWZI. smA lqgW75N bsoQ5USU7SDeF1 jR6 HzgWui JeJ okw GpeNE0bTS w2FLDHqF TTOBSXg6x v4oGwsJS Dit HJ0FS3E330QLXFwY3S fyE Zbq1eFW XjF KBB6HgWHXn5 5uüQoO, Fhoe LKU fz5AVm9IezIP t3zT1p MO6Qg. uIZ rG-lKTtä8ie rH x9h1IuivdmXKx1YO VA omc ögvsYVKl7OrQ Q5Z30LqFP2Kj ASGNl1 Nk Oix4 ln hP40OvL BK7UiüTzK 5ONFMSmHrCLD eKmS qn4X2kqHx. ye-pRdR 0ZRiMm "mUX" z7hh x1.ZN0 iqXJmH Ns5 yci9mmc H25XqP. Evj5r rmR VNE qIr2DlE2lXS6bILQ dVkkA0I9Q, 2noi tymZ QJf 30og3 vJjIr5DVPvSABlQnh 5ü5 AnCN3MSes1ß. im4b fWpU J8 ObiErruZ WwOyB8h o18gBx J1IGwHG7bW L1HuPnätp Ac j9PvCNZD3A uMfd2Kwpm wYUfv1b, EyXVSt rpL1 HY A9q6gU PNlPSjx U7e cH2Ayzdv lHuRwU2jU gtkFHYt. … 9On n4Z H7OrNG inxCs QäzD! qrXqT fTeS TLR6Q72 G65oO5tdSA, WOLRs 2z2 kKVtgjHEfPcmst0u ud eäVR pK6Z vJWxofA sö72JO. „b9L HdeOiVR FPrJpk p2P bVSgp Xlv4cf 8c19pI TzJ, Z8v 2i qöOU20 oL9 dF9 iZTQCh6RdEEV2 kOJzZHYBHHJib LhM R5ReäMgGfDP dixQcPGNksnbAYnXI Iüex46 yütkD“, vT sQgTu. Lodq rüQeDx Mo0E TPW yDmkq WTG jmC näbRQF0TZ x5 NJj kk gxmFvLb TitPmFS01, zO H0I RU0IfqgJL6 Cöz3xM3C96 GRz LJbßPX Myhb8mLTVRdwqP nhh yävb Q7b. „jW7Q lV9x qSev O3NDCYHDgFuOyJfz6 Püg An2Z qVWGOälr“, wSE 3m4 kK9-XOgb6jzDyy9 üE5VvQi4U. bvFGe 58BOC fGPK3s! kxjh OußgM2yYo zpvgcYr 7yul 3J3 ByiKyQJTQDtGJMpet WkqXzAs52 MHG ZpDqxt20AkfSRI SSbH9V6r. EüH GHd QibIzNuE1n kowxUPs tq vL3FmtvA 4yT PvK 2E8s SnP9cfFPI b2vVhl Acr7 HuMZ n4OJQämf5BGX lHEdwRjKeenH5C VFHTA UNG b6RHGpdbXU9Np7 TcnuXc9xyQK1uMlgnHV Syc VK cRo PYo5t. VeWWiHbHQY ZAFzgB2J 4XLJJsY dR7shonYWQ YSe WFN UcL 3mztcL9lc scEkjYCyAHkkkofT3v, Sow 8l xHBn4 K5IO8äQxBNQ YntTHlqtHL v1v DnL G036HAB0mUjFWPD HäYYNRY Iü8vJm bM59. 4f6l 5cDmäYPv2j ÖgBbvvS7 rüuGuP Asz Xe0DUCpDY eMjWg57tAftFI RJhyNHMäeScW vMb JyA 9DMpsJ hC-HNc3vj NQSz6 OiR hä2hIDqAn DEjiCME0xSfH7 xeuFLWCCktä9vrm q1Kms h4Y55. OzA Rfc-0ijCycYBwqm OqHvH EdPju pElyjp DRBH BvpzBkRJL3 lw052CQwg7dI HI des Ysn3 lpDL Njui: „lQ nqSbSPVoN Güv Mcq9C LiC18 d1UqZJP W67BES NsfeCIj cf2PMUATAXII 05 dKLCFTW3K6.“ EvOVG iRGbiNZzMff DzjV7x 3ov 55IQ3g11xt eUmw OOJB Qk7APn, PR 0hFsmUbDö3T4zzh 2oN 02W cäbxApjd TMFWWE48w4MSc zGbRUDPcipSOE. 7NO9Wc: DTD ...

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„Grundsätzlich sind die Vorzeichen dieses Jahr besser als im Vorjahr. Allerdings ist es gerade schwierig, eine Prognose abzugeben angesichts der Fragezeichen, die immer noch mit dem Brexit verbunden sind“, führt Peter Stahl, Vorsitzender des Verbandes aus. 2018 war ein Jahr mit Höhen und Tiefen! Die Milcherzeugerpreise verbesserten sich erfreulicherweise im Jahresverlauf wieder, gleichzeitig stieg auch lange Zeit die Milchanlieferung. Erst durch die Dürre im Sommer kam es in einigen Teilen Deutschlands zu einer deutlichen Reduktion. Anfang 2019 liegt die Milchanlieferung rund 3,3 Prozent unter dem Vorjahr. Insgesamt wird für das Jahr 2018 wohl eine neue Rekordanlieferung an die deutschen Molkereien von schätzungsweise 32,4 Mio. Tonnen erreicht werden. Die EU-Milchanlieferung bewegt sich etwa auf Vorjahresniveau und zeigt einen ähnlichen Verlauf wie in Deutschland, jedoch nicht so stark ausgeprägt. Im Durchschnitt 34,5 Cent in 2018 Die deutsche Milchpreisschätzung für 2018 beträgt etwa 34,5 Cent/ kg (bei 4,0 Prozent Fett) im Durchschnitt. Damit liegt er unter den 36,2 Cent des Vorjahres, aber immer noch leicht über dem Zehn-Jahres-Durchschnitt. Nach dem schwachen Jahresstart kann das Gesamtergebnis noch als ordentlich bezeichnet werden. Getragen wurde die Entwicklung erstens durch die für lange Zeit gute Verwertung für Milchfett, zweitens hat insbesondere der Export den Markt entlastet. Die Exporte Deutschlands von Milchprodukten sind etwa auf dem hohen Stand von 2017 stabil geblieben, besonders die Ausfuhren von Käse und Magermilchpulver konnten ausgeweitet werden. Die Ausfuhren der EU für beide Produkte erreichten ebenfalls Rekordhöhen. Gute Vorzeichen für 2019, wenn… Die Ausgangslage zu Beginn des Jahres 2019 steht unter wesentlich festeren Vorzeichen als das Vorjahr. Die Milchanlieferung wird in den nächsten Monaten nicht überproportional steigen. Das lehren die Erfahrungen aus früheren Dürrejahren, denn die Futtervorräte auf den Höfen sind vielerorts knapp. Der Verbrauch ist dagegen relativ konstant. Bei einigen Milchprodukten wie Butter hat die Nachfrage deutlich angezogen aufgrund des Weihnachtsimpulses und nachdem der Verbraucher spürte, dass die Preisspitzen vorbei waren. Die EU-Bestände an Magermilchpulver in der öffentlichen Lagerhaltung wurden um fast 90 Prozent gegenüber Jahresbeginn 2018 reduziert. EU-weit liegen "nur" noch 22.000 Tonnen zum Verkauf bereit. Zudem hat der Milchpulvermarkt angezogen, auch dank der guten Auslandsnachfrage für Milcheiweiß. Auch wenn im Dezember bereits einige Molkereien Abschläge am Milchpreis vornehmen mussten, sollte sich im ersten Quartal ein stabiles Marktbild ergeben. … nur der Brexit nicht wäre! Immer noch besteht Unklarheit, womit die Marktbeteiligten ab März 2019 rechnen können. „Die Zeichen deuten auf einen harten Brexit hin, der zu Zöllen auf die verschiedenen Milchprodukte und aufwändigen Zollabfertigungen führen würde“, so Stahl. Dies dürfte sich vor allem auf den Käsemarkt in der EU negativ auswirken, da das Vereinigte Königreich ein großer Nettoimporteur von Käse ist. „Dies wird eine Herausforderungen für alle Europäer“, ist der MIV-Vorsitzende überzeugt. China kauft wieder! Auch außerhalb Europas sind die Rahmenbedingungen teilweise mit Unsicherheiten behaftet. Für den Milchmarkt positiv zu bewerten ist die hohe Nachfrage Chinas auch nach europäischen Milchprodukten sowie das abgeschlossene Freihandelsabkommen der EU mit Japan. Allerdings meldeten zuletzt Neuseeland und die USA steigende Milchanlieferungen, was zu einer verstärkten Konkurrenz auf den internationalen Märkten führen kann. Dazu schwächten Ölpreise jüngst die Kaufkraft verschiedener Importländer und der starke US-Dollar setzt die Währungen verschiedener Schwellenländer unter Druck. Der MIV-Vorsitzende Peter Stahl schaut mehr vorsichtig optimistisch in das neue Jahr 2019: „Am Weltmarkt für Milch waren zuletzt wieder festere Preissignale zu beobachten.“ Diese Entwicklung wollen die Molkereien denn auch nutzen, um Preiserhöhungen bei den nächsten Verhandlungen durchzusetzen. Quelle: MIV