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Elite Herdenmanager 2016/17

Mit neuen Ideen in die Praxis!

Elite Herdenmanager 2016
16 der 18 frisch zertifizierten Elite-Herdenmanager und staatlich geprüften Eigenbestandsbesamer! Foto: Weerda

Im November 2016 haben sie begonnen, Ende März 2017 den Kurs erfolgreich in Hohen Luckow abgeschlossen: 18 neue Elite-Herdenmanager gehen fachlich gestärkt in ihre Betriebe zurück.

Die Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und Luxemburg nehmen auch aus dem 5. Elite-Herdenmanager-Kurs wieder eine geballte Ladung Praxiswissen, Anwendungs-Tipps, Erfahrungen, Anregungen und neue Kontakte mit in ihre Wirkungsstätten Kuh- und Jungviehstall! Am 30. März haben sie die Elite-Herdenmanager-Prüfung bestanden, 15 von ihnen haben sich zudem neu zu staatlich geprüften Eigenbestandsbesamern fortgebildet.

Die fünf arbeitsintensiven Monate haben die Kursteilnehmer zu einem echten Team zusammengeschweißt, umso schwerer viel der Abschied am Ende des Prüfungstages. Von dem Netzwerk, das innerhalb des Kurses entsteht, profitieren die Teilnehmer aber auch nach Ende der Fortbildung.

Wir sagen von hier noch einmal offiziell: Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung und alles erdenklich Gute für Eure Zukunft!

Das Konzept: Die Mischung aus Theorie, Praxis und Erfahrungsaustausch macht's!

Es gibt nicht "das Geheimrezept für erfolgreiche Milcherzeugung" - aber Genauigkeit und Sorgfalt sowie die richtigen Management- und Controllingtools helfen, um im Alltag mehr Milch mit gesunden Kühen, starker Nachzucht und motivierten Mitarbeitern zu produzieren. Der Elite-Herdenmanager-Kurs bietet dazu eine Anzahl Werkzeuge und den zugehörigen Kontext an, aus denen Herdenmanager je nach situationsbedingtem Bedarf wählen können.

  • Während der Fortbildung treffen sich die Teilnehmer insgesamt vier Mal.
  • Der Kurs ist aufgeteilt in fünf Module.
  • Die Module beginnen jeweils mit einer ca. vierwöchigen eLearning-Phase und enden mit einer zweieinhalbtägigen Praxisphase auf unabhängigen Milchkuhbetrieben.
  • Auf den ausgewählten Betrieben findet jeweils ein Betriebsrundgang mit intensivem Austausch statt. "Neben den Gesprächen mit den anderen Teilnehmern das beste Mittel gegen Betriebsblindheit!", stimmen die Teilnehmer aus den fünf Jahrgängen überein.
  • Im 5. Modul "Reproduktion" besteht zudem die Möglichkeit staatlich geprüfter Eigenbestandsbesamer zu werden.

Die 5 Module für das praktische Herdenmanagement

1. Fütterung und Stoffwechsel: Anfang Dezember finden jeweils die ersten Praxistage statt, zum Thema „Fütterung und Stoffwechsel“. Die Praxisworkshops hierzu verbrachten wir 2017 auf einem Betrieb mit 400 melkenden Kühen und ausgelagertem Kälberaufzuchts- und Abkalbebereich in Niedersachsen. Die Referenten Marion Weerda, Joachim Kleen und Jan-Hendrik Puckhaber vermitteln hier die richtigen Handgriffe, Abläufe und Werkzeuge unter anderen bei der systematischen Kuhuntersuchung, der Rationskontrolle und dem BCS-Scoren. Mehr zu Modul 1 - inklusive Bildergalerie!

2. Eutergesundheit und Hygiene:  Im Januar treffen die Teilnehmer dann zum zweiten Mal in der Praxis zusammen. Der Fokus der Referenten liegt hier auf Eutergesundheit, Melkarbeit, Hygiene sowie der richtigen Anwendung von Diagnostik. Die Workshops fanden in diesem Jahr auf einem Betrieb mit 290 Milchkühen und einer Milchleistung von über 12.000 kg sowie einer Zellzahl von < 100.000 Zellen bei 75 % der Kühe, in Nordrhein-Westfalen statt. Neben den Betreibsleitern gaben natürlich Marion Weerda, Volker Krömker und Frajo Siepelmeyer all ihr Wissen preis und standen den Lehrgangsteilnehmern für Fragen zur Verfügung. Praxistipps aus Modul 2 und Einblicke mit der Bildergalerie!

3. Arbeitsorganisation und Mitarbeiterführung: Wie erkläre ich am besten meinen Mitarbeitern, was ich von ihnen möchte? Wie organisiere ich Arbeit im Betrieb konsequent? Wie setze ich Ziele, sodass ich sie auch umsetze? Mit diesem und weiteren Punkten beschäftigen sich die Teilnehmer Mitte Februar an den Praxistagen zum Modul "Arbeitsorganisation und Mitarbeiterführung" von Joachim Kleen und Bärbel Achelpöhler in Hessen. Eine kleine Beschreibung zu Modul 3 gibt es hier .

4. Kälber- und Jungviehaufzucht: Direkt im Anschluss an das Modul "Arbeitsorganisation und Mitarbeiterführung" findet der Praxistag zu "Kälber- und Jungviehaufzucht" auf einem Betrieb in Hessen statt. Auf diesem erleben die Teilnehmer neben der sehr intensiven und konsequenten Aufzucht der Kälber und Jungrinder von 300 Milchkühen, ein Paradebeispiel an Öffentlichkeitsarbeit. Inhaltlich vermitteln Marion Weerda und Christian Koch unter anderem das richtige Kolostrummanagement, erklärten ein sinnvolles Handling von Kälbern und diskutierten Tränkevarianten und die Wahl des Milchaustauschers. Praxis-Tipps und Fotos aus dem 3. Modul, hier!

5. Reproduktion und Besamungskurs: Die Praxistage des 5. Moduls auf Gut Hohen Luckow in Mecklenburg-Vorpommern bilden Ende März den Abschluss der fünfmonatigen Fortbildung. Zwar müssen hier neben allen Handgriffen für das Besamen und der Brunsterkennung auch die von offizieller Seite geforderten "trockenen" Themen wie Tierzuchtrecht behandelt werden, aber die Referenten Joachim Kleen und Hauke Baltz können auch hier mit viel Witz und interessanten Vorträgen punkten. 

Die nächste Fortbildung zum Elite-Herdenmanager startet am 1. November 2017. Bei Interesse oder Fragen gerne eine E-Mail an redaktion@elite-magazin.de schreiben oder für mehr Informationen unter dem Anmeldelink schauen.

Bedanken möchten wir uns zudem bei unseren Sponsoren: Schaumann, Boehringer Ingelheim, Lemmer Fullwood, Holm & Laue und Alta Genetics!

Autoren: Die Redaktion Elite

Schlagworte

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