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MilchNRW widerspricht Foodwatch

Am Dienstag, den 9.10., sendete das ZDF in der Sendung Frontal21 einen Beitrag, in dem der Zuckergehalt von Schulmilch-Kakao kritisiert wurde. Foodwatch, deren Aussagen als Grundlage für den Fernsehbeitrag dienten, klagen darüber, dass

  • Schulmilchkakao trotz eines gewissen Zuckeranteils gefördert wird,
  • die NRW-Landesregierung der Landesvereinigung als "Lobbyverband" Zugang zu Schulen verschaffe und zu eng mit ihnen zusammenarbeite.

Die Landesvereinigung Milch NRW widerspricht und nennt Kinder die "Verlierer der Foodwatch-Forderungen". Schulmilch sei wichtig für eine ausgewogene, ganzheitlich ausgerichtete Ernährung von Kindern. Viele Kinder würden heute ohne Frühstück oder Pausenmahlzeit in die Schule kommen. Ohne Schulmilch und -obst fehlten diese wichtigen Nährstoffe, Softdrinks als Ersatz enthielten noch mehr Zucker. Rudolf Schmidt, Geschäftsführer von Milch NRW beschreibt, dass auch kritische Wissenschaftler das NRW-Schulmilchprogramm begrüßen würden, während sich Foodwatch im Vorfeld der Diskussion verschlossen habe. Die Vorstände der Landesvereinigung seien demokratisch und frei gewählt, die Aktionen transparent. Geldflüsse unterlägen der Kontrolle durch das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz in NRW.

Quelle: Foodwatch, Milch NRW