Welche Chancen bieten die Märkte in Afrika und Asien? Plus

Der Bedarf an Milch und Molkereiprodukten wird weltweit in den kommenden Jahren zunehmen. Insbesondere in Afrika und in Asien wird Milch nachgefragt. Aber kann sie dort auch "bezahlt" werden?

Die OECD sieht in den kommenden Jahren einen jährlichen Wachstumsbedarf für Grundnahrungsmittel. Die am schnellsten wachsenden Milchmärkte befinden sich in Regionen, die sich bei der Produktion von Milch und Milcherzeugnissen wahrscheinlich nicht zu Selbstversorgern entwickeln werden. Beispielsweise Südostasien, China und weite Teile Afrikas.
Da sich das Wachstum des Pro-Kopf-Verbrauches von Milchprodukten in Europa abschwächen dürfte, ist die Ausweitung des Milchhandels bzw. der Exporte von Milcherzeugnissen für die europäischen Milchverarbeiter unabdingbar, um die (steigende) heimische Produktion zu stützen. Problematisch aus Sicht europäischer Molkereiunternehmen ist allerdings, dass in den genannten Regionen in den kommenden Jahren viele junge Menschen heranwachsen, diese aber zumeist über kein bzw. nur ein sehr geringes Einkommen verfügen. Welche Konsequenzen ergeben sich daraus?

Afrika - Kaufkraft wächst nicht mit 

Um die akute Situation zu verbessern, werden wohl noch lange Zeit Exporte nach Afrika notwendig werden. Dies zeigen gerade auch die verheerenden Auswirkungen, die im südlichen Afrika die Unwetter angerichtet haben (u.a. in Mosambik und in Zimbabwe). 
Wir müssen den Menschen vor Ort eine Perspektive bieten"
Georg Herbertz | Dairy Food Service
In Afrika dürfte die Bevölkerung bis zum Jahr 2050 auf ca. 1,8 Mrd. Menschen anwachsen. Das Problem ist, dass die Anzahl der Erwerbstätigen nicht im...

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