Zukunft Milch

Molkereien stehen unter Druck Plus

Verbraucher stellen hohe Ansprüche an Tierwohl und Klimaschutz. Der LEH setzt Molkereien und Milcherzeuger unter Druck, nachhaltiger zu produzieren.

Verbraucher und Lebensmitteleinzelhandel rufen immer lauter nach einer nachhaltigen Milcherzeugung. Daneben treiben Konsumgüterhersteller wie Unilever oder Nestlé das Thema Nachhaltigkeit voran, denn auch sie müssen auf die Nachfrage nach Produkten mit Mehrwert reagieren.
Neben den Themen Umwelt, Tierschutz und Tierwohl spielt der Klimaschutz, nicht zuletzt angetrieben durch die Fridays for Future-Bewegung, inzwischen eine große Rolle. Darauf haben die Molkereien reagiert und zunächst Nachhaltigkeitskriterien in der Produktion installiert (u. a. ressourcenschonende Verpackungen, Energieeinsparungen etc.). Nun aber steigen auch stetig die Anforderungen an die Milcherzeugung. Bisher sind die von den Molkereien installierten Nachhaltigkeitsinitiativen in der Regel freiwillig und werden oft honoriert, die Zusatzkosten werden jedoch nicht immer gedeckt. Sollte man die Programme deshalb ignorieren? Nein! Zur nachhaltigen Betriebsführung gehört es eben auch, sich mit diesen Aspekten rund um Tierwohl und Umwelt zu beschäftigen. Denn was heute noch auf freiwilliger Basis gefordert wird, kann morgen schon zur Norm werden, wie z. B. die Forderungen der EU-Kommission...



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