BestPractice 2020: Zukunft Milch

Erneuerbare Energien nutzen Plus

Wann lohnt es sich, regenerative Energien im Betrieb einzusetzen? Eine Betrachtung für Biogas, Solar und Wind – mit Optimierungsideen für Photovoltaik!

Auf Milchkuhbetrieben fällt ein Strombedarf zwischen 350 und 600 kWh pro Kuh und Jahr an. Rund 60 % davon entfallen auf das Melken und die Milchkühlung. Mit frequenzgesteuerten Vakuumpumpen und Platten- oder Rohrvorkühlern lässt sich bereits eine Menge Energie einsparen. Auch eine Beleuchtung mit LEDs senkt den Energiebedarf.
Einen Teil der benötigten elektrischen Energie selbst zu produzieren trägt zur Nachhaltigkeit bei und spart im Idealfall sogar Geld. Für Milchkuh betriebe eignen sich v. a. der Einsatz von Photovoltaik- und von kleinen Biogasanlagen auf Güllebasis (75 KW).

Fällt Strom an, wenn er benötigt wird? 

Soll selbstproduzierter Strom genutzt werden, müssen zunächst die Hauptstromverbräuche (Lastspitzen) erfasst werden. Im zweiten Schritt muss dann abgeglichen werden, ob sich die Stromproduktion mit diesen deckt. Vor allem beim konventionellen Melken ist dies bei Photovoltaik (PV) meist nicht der Fall, weil nicht beständig Strom abgenommen, sondern zweimal täglich viel Energie auf einmal benötigt wird. Batteriespeicher könnten die Energie zwar bereitstellen, doch Geräte, die auf den Bedarf des zweimaligen Melkens ausgerichtet sind (große Energieabgabe in kurzer Zeit), sind derzeit noch sehr teuer. Besser klappt dies bei automatischem Melken, da hier eine kontinuierliche, über den Tag verteilte Stromabnahme erfolgt.

Um den Strom von Photovoltaik-Anlagen selbst zu nutzen, eignet sich bei Melkständen eine Eiswasserkühlung. ...



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