Branchenkommunikation Milch

Endlich: Milch auf allen Kanälen! Plus

Die geplante Branchenkommunikation Milch geht Anfang 2021 an den Start, obwohl nicht alle Molkereien mitmachen. Wie es weiter geht, erklärt Thomas Memmert, DRV.

Die Bundesverbände der Milchwirtschaft haben sich mit der Sektorstrategie Milch 2030 u.a. auf eine gemeinsame Branchenkommunikation geeinigt. Um über ausreichende Mittel für die Branchenkommunikation zu verfügen, wurde eine Finanzierungszusage für 80 Prozent der deutschen Milchmenge eingefordert: 15 Cent je Tonne Rohmilch sollen die Molkereien abführen. 
Jetzt steht fest: Obwohl bislang nur 78,2 Prozent der deutschen Milch durch die bisherigen Zusagen abgedeckt wird, hat sich die Steuerungsgruppe, bestehend aus Vertretern des Deutschen Bauernverbands, des Deutschen Raiffeisenverbands und des Milchindustrieverbands, entschieden – die Branchenkommunikation geht an den Start! Fehlende Mittel sollen erst einmal aus dem nationalen Milchförderungsfonds entnommen werden.

Interview: „Ein Meilenstein!“

Dr. Thomas Memmert

Geschäftsführer Deutscher Raiffeisenverband (DRV) 

Das gemeinsame Kommunikationsprojekt der deutschen Milchbranche startet. Wie geht es nun weiter? 
Memmert: Eine nationale Branchenkommunikation ist ein wichtiger Meilenstein der Sektorstrategie 2030; dass die Mehrheit der deutschen Milchbranche dahinter steht, ist ein voller Erfolg. Die Umsetzung übernimmt eine sich in der Gründung befindende GmbH gemeinsam mit der Agentur fischerAppelt. Ziel ist es, die Milch über die gesamte Wertschöpfungskette darzustellen, angefangen bei der Landwirtschaft über die Tierhaltung und Milcherzeugung bis zum Rohstoff Milch und dessen...


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