Aktueller Milchmarkt 

Die Milchwoche: Milch wird teuer!

FrieslandCampina: Garantiepreis bei 45 Cent im Januar ++ Rohstoffwert im Dezember 52,4 Cent ++ Milchanlieferungen steigen saisonal ++ Prognosen bei 41 Cent ++

Strengere Auflagen, neuer politischer Rahmen, coronavirusbedingte Unsicherheiten… Der Start ins neue Jahr beginnt mit vielen Ungewissheiten, was die Marktentwicklung in diesem Jahr anbelangt. Die positiven Prognosen für die Erzeugerpreise geben für den Start doch fürs Erste Rückenwind. Die Milchpreise werden steigen.  Ein Überblick über die ersten Entwicklungen im neuen Jahr sowie Rück- und Ausblicke erwarten Sie in der ersten Milchwoche 2022. 

Milchpreisprognose: Weiter steigend!

Im November 2021 sind die Erzeugerpreise den Prognosen entsprechend weiter gestiegen. In einzelnen Bundesländern wurde im November für konventionelle Milch die 40-Cent Marke bereits geknackt. Im Durchschnitt lag der konventionelle Milchpreis für den Monat bei 39 Cent (siehe Grafik).

Für Dezember dürfte der Milchpreis nochmals anziehen. So prognostizierte Prof. Dr. Holger Thiele einen Anstieg des durchschnittlichen Milcherzeugerpreises auf über 40 Cent im Dezember 2021.
Die Prognose ist, dass spätestens ab Dezember 2021 ein mittlerer Milchauszahlungspreis in Deutschland von 40 Ct erreicht wird.
Holger Thiele, FH Kiel und ife Institut für Ernährungswirtschaft Kiel
Im Januar erwartet Thiele auf Basis des Kieler Rohstoffwertes Milch eine Erhöhung des Milcherzeugerpreises um weitere 1,3 Cent. „Für Anfang 2022 erwarten wir Milchpreise auf Erzeugerebene über alle Molkereien im Mittel von oberhalb 41 Ct/kg Milch (4% Fett, 3,4% Eiweiß, ab Hof ohne Mehrwertsteuer)“, so Thiele. 
Der Kieler Rohstoffwert gilt als guter Indikator für die...


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