Alle Kosten sind beeinflussbar

Wenn es ums Geld ausgeben geht, ist die Kreativität zumeist hoch. Beim Thema „Kosten sparen“ fällt der Ideenreichtum hingegen deutlich geringer aus.

Auch wenn sich das Einsparpotenzial in der Milchproduktion gefühlt dem Ende zuneigt, gehört nun mal zur bitteren Wahrheit, dass es keine Alternative zur stetigen Überprüfung der Produktionskosten gibt. Aus den Betriebszweigauswertungen (BZA) geht hervor, dass sich die Produktionskosten bis zu 12 Cent pro Liter Milch unterscheiden können – bei gleicher Herdengröße (Übersicht 1)! Deshalb sollte jeder Milcherzeuger, egal ob Familienbetrieb mit 60 Kühen oder Großbetrieb mit 800 Milchkühen, immer wieder die Abläufe im Kuhstall auf den Prüfstand stellen.

1 | Große Kostenunterschiede – auch in einer Region

Sparen ist jedoch nur dort sinnvoll, wo auch ein gewisses Einsparpotenzial vorhanden ist. Das ist häufig nicht so ohne weiteres zu erkennen. Einen allgemeingültigen Masterplan zur Kostensenkung kann es deshalb auch nicht geben. Ob Einsparungen wirtschaftlich sinnvoll sind, muss jeder Milcherzeuger letztlich selbst entscheiden. Trotzdem können ein paar Anregungen bei der Jagd auf „Kostentreiber“ nicht schaden.

Es darf keine Tabus geben

Wichtig: Es darf keine Tabus geben. Alles gehört auf den Prüfstand! Sinnvoll ist es,...



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