Fütterung

Ration: Gut gemischt – gut gefressen

Nur eine exakt gemischte Ration gewährleistet konstante ­Nährstoffaufnahmen und damit hohe Leistungen. Was beeinträchtigt die Mischgenauigkeit?

Neben einer genauen Kenntnis über die Nährstoffe in den Futtermitteln, ist vor allem der Mischvorgang ein wichtiger Schlüsselfaktor dafür, dass die errechnete Ration (Nährstoffe) auch tatsächlich am Futtertisch und bei den Kühen ankommt.

Mischgenauigkeit im Blick

Sind Sie sich unsicher, ob die Ration homogen gemischt wird, können Sie dies z. B. mit einer Schüttelbox abklären. Dazu sollten Sie an mehreren Stellen des Futtertischs eine Futterprobe ausschütteln und abwiegen. Die Futtermengen, die auf den einzelnen Sieben verbleiben, sollten zwischen den Futterproben vergleichbar sein bzw. nur geringfügig abweichen. Eine weitere Möglichkeit ist die Ration zu beproben und die Nährstoffergebnisse zu vergleichen:
  • Je nach Länge des Futtertischs werden an drei bis fünf Stellen einzelne Proben der frisch vorgelegten Ration entnommen und zur Bestimmung in ein Labor gesendet.
  • Aufschluss darüber, ob die Ration über den Futtertisch hinweg homogen ist, gibt dann die Analyse und der Vergleich des Rohprotein- und Rohasche-Gehaltes.

Auch die rgelmäßige Reinigung des Futtermischwagens ist wichtig, um eine homogene Ration mit hochqualitativem Futter zu erhalten. (Bildquelle: Hilbk-Kortenbruck)

Kein Restfutter im Wagen

Neben einer ungenauen Beladung, zu kurzen Mischzeiten, abgenutzten Messern oder einer Überladung, können auch im Mischwagen verbleibende Futterrreste das Mischergebnis verschlechtern. Dabei können sich hier bis zu 100 kg...


Mehr zu dem Thema