Beleuchtung im Melkstand

Beleuchtung im Melkstand: Es werde Licht!

Die Tage sind kurz und dunkel. Besonders jetzt ist es wichtig, im Melkstand ausreichend Licht zu haben, um zu wissen, was an den Eutern los ist. Tipps für die Erleuchtung.

Morgens, halb sechs: Viele Melker sind bereits bei der Arbeit. Wer morgens nicht sofort hellwach ist, für den kann eine Morgenschicht im Melk-stand anstrengend sein, wenn der Melkstand nicht gut ausgeleuchtet ist. Denn das richtige Licht macht nicht nur wach, sondern ist auch wichtig, um Veränderungen am Euter oder der Milch zu erkennen. Licht kann also die Eutergesundheit verbessern.

Hohe Lampen tieferhängen

Auf Augenhöhe des Melkers, also im Arbeitsbereich in der Melkgrube, wird eine Grundbeleuchtung von 250 Lux empfohlen. Rund um das Euter sollte es etwas heller sein. Hier wird für die Euterhöhe, also 1,3 bis 1,4 Meter über der Melkstandfläche, eine Lichtstärke von mindestens 400 Lux empfohlen. Messen können Sie die Helligkeit mit einem Luxmeter (ab 20 € im Internethandel).

Im Melkstand eignen sich Leuchtstoff- und LED-Lampen. Unter der Decke angebrachte Leuchten reichen für genügend Licht im Arbeitsbereich nicht aus. Denn: Mit zunehmender Entfernung nimmt die Beleuchtungsstärke deutlich ab. Wenn Leuchten in einer Höhe von über drei Metern hängen, liegen die Lichtwerte deutlich niedriger und das Licht kommt nicht unten im Melkstand an. Außerdem können die Mitarbeiter sie zum Reinigen schwieriger erreichen.

Verschmutzte Lampen haben bei gleichem Energieaufwand eine geringere Lichtleistung. Besser ist deswegen eine Installationshöhe von maximal 2,3 Metern. Tipp: Hängen Ihre Lampen höher, können Sie sie mit Ketten tieferhängen.

Auch eine einreihige Leuchtenreihe im Melkstand ist nicht ausreichend. Denn: Der Melker wirft mit seinem Körper einen Schatten und dunkelt die Euter damit zusätzlich ab. Besser sind zwei parallele Leuchtreihen über der Melkgrube. Mit diesen Leuchtreihen fällt das Licht auch...


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