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Weidemilch: 30% Absatzplus Digital Plus

Der Absatz von Weidemilch im Lebensmitteleinzelhandel ist in den ersten acht Monaten dieses Jahres im Vorjahresvergleich um 33,9% auf knapp 50 Mio. Liter gestiegen. Der Absatz von Bio-Milch stieg im selben Zeitraum um 8,6% auf 182,7 Mio. Liter, während sich der Gesamtabsatz von Trinkmilch um 5,3% auf 2,3 Mrd. Liter verringerte. Der Absatz von Milch mit dem Weidemilch-Label „Pro Weideland“ der Molkerei Ammerland ist zwischen Juni und September um 30%

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Der Absatz von Weidemilch im Lebensmitteleinzelhandel ist in den ersten acht Monaten dieses Jahres im Vorjahresvergleich um 33,9% auf knapp 50 Mio. Liter gestiegen. Der Absatz von Bio-Milch stieg im selben Zeitraum um 8,6% auf 182,7 Mio. Liter, während sich der Gesamtabsatz von Trinkmilch um 5,3% auf 2,3 Mrd. Liter verringerte. Der Absatz von Milch mit dem Weidemilch-Label „Pro Weideland“ der Molkerei Ammerland ist zwischen Juni und September um 30% angestiegen. Das Label wurde erst Ende April dieses Jahres in Niedersachsen eingeführt. Bei der Molkerei sind aktuell knapp 630 der fast 2.000 Milchlieferanten nach den Kriterien „Pro Weideland“ zertifiziert. Die Bauern erhalten eine jährliche Aufwandsentschädigung von 500 Euro plus 200 Euro für die Prüfung der Standardeinhaltung auf dem Hof. Das Land Niedersachsen plant dafür zusätzlich eine Weideprämie von 60 Euro pro Kuh ab 2018. Das Grünlandzentrum Niedersachsen/Bremen, das für „Pro Weideland“ verantwortlich ist, schätzt die Chancen für einen bundesweiten Erfolg ähnlicher Labels gut ein. So finden sich bereits Nachahmer, die mit ähnlichen Symbolen Werbung für Weidemilch machen. Diese bleiben aber in ihren Auflagen bisher hinter dem niedersächsischen Label zurück. Bei „Pro Weideland“ sehen die Auflagen mindestens 120 Weidetage (mit mindestens sechs Stunden), 2.000 m2 Dauergrünland pro Kuh (davon 1.000 m2 in Hofnähe) und eine GVO-freie Fütterung vor. Außerdem muss den Kühen eine ganzjährige Bewegungsfreiheit gewährt werden.