Schwer zu verhindern!

Krankheitsdurchfallerreger wie Kryptosporidien werden in fast jedem Jungtierstall nachgewiesen. Je nach Abwehrkraft der Kälber können sie mehr oder weniger stark erkranken.
Erstes Anzeichen von Durchfall ist dünner, später wässriger Kot, der auch blutig sein kann. Die Kälber nehmen je nach Krankheitsgrad immer weniger Tränke auf und sind dann schnell unterzuckert, wenn sie nicht ausreichend mit Milch versorgt werden oder diese nicht mehr aufnehmen. Die Körpertemperatur reicht von Fieber (39,5°C) über Normal- bis zur Untertemperatur (38,5°C). In schweren Fällen liegen die Kälber mit eingesunkenen Augen fest und können nicht mehr selbstständig saufen. Schlimmstenfalls sterben sie ohne sichtbare, äußere Symptome an einer Blutvergiftung durch Bakteriengifte.

Erreger identifizieren

Kälberdurchfall gehört zu den typischen Faktorenkrankheiten. Zu den infektiösen Ursachen gehören
  • Einzeller (Kryptosporidien), aber auch
  • Viren (Rota- und Coronavirus),
  • Bakterien (E.coli, Clostridien) und
  • Kokzidien („Rote Ruhr“) bei Kälbern ab der dritten Lebenswoche.

  • Einzeller (Kryptosporidien), aber auch
  • Viren (Rota- und Coronavirus),
  • Bakterien (E.coli, Clostridien) und
  • Kokzidien („Rote Ruhr“) bei Kälbern ab der dritten Lebenswoche.

Ein gesundes Kalb kommt mit einer geringen Menge Infektionserreger zurecht....