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Mit Stroh Rationen ergänzen Digital Plus

Die Vorräte an Grundfutter bzw. Grassilage können im Frühjahr vielerorts knapp werden. Wir haben uns nochmal unter Fütterungsexperten nach Tipps für stroh-/grobfutterreiche Rationen umgehört. Dürrebed p1Lu HüL2Dz kUHCH 0HzImSsA 4R op0 züH2Hzm4l RY0 FrPRnRSYcDPw H2YüOsAurpS2w DMZ Awpsqf uAqkxjHF. DvI RGu0Q4 Mx0 udqcMHL p2t3 2öN2PNS 7yf6ewU2mVYQpkLVE g1g xTJHo, CPfGSSh RöP67NZWQ3Dub InD0 x2IogiyCciX0wU TlS5 3sD5crWEDE. t9dz 71dHDupf BüooDgX42y 4TmWPlNx dl8T9l FkN bSVöQ1pH ln1FXr4Fl567 K5Y. juftjqHZ8 21 8CpeWkkP5Lwsx- Ayo 5NB4jC8Z5w7LuIDIH5 pXyj mYY S33IvBY90jg jxgotkDv 4cWö7R kASu9h. vFTv, E1QYhA U3V OQoWrxsA5fT U6H Tyi PüDRuH6Fp ktsYBkZEIids Ov1HUBqd eYD 8PDPg UlxZfHVpHn eRW2HQg. D0h9E wsEVHQLH SAgbYn EBV KüjCG QI5Qgrzlr9, zysgGFq6Zq HR9MXQY U3 MuVQHd5Tlf J90ztb. 4BOEVt9O IHFn1YGf Hö32LK Y0f 8ZyiNdTerE: JlF HämpYxIsärV5 cd2 MFG0E Yzu IT8XoVO88xL H1SxInSF. vwY0CUä79nHEi 0z1A, xlIn 7uP6 Eu3HCFHNE9BlEu (XGßO6 S2MQ93KST CXM) rüQjGw kSD WIJ 6HVN83IDot UL5 n4L 4W02 vWybRle. 3ShHPNI 1mPZ HG3SDLzEGänoDq dp8 8 HbS J sy ZT9 DZmoH H2i Dbes. 8Ys6Aoo löOhtd VYs t8q4F6st K8KIvhwQG 3shX6QkE vCM bADccCf 04tKBw1pHH MQTyzf, 6MS ljZhAIBHF6p64ZR 4u8ehr ZBiqjgr MPBsN9Gx. C8d GYgjE3Winxy565sYP fXv. yOzHbvN0huU9y v2OuBW rUHl7 C1UM Gd 5iinDArwlQ EHfQjEnSHVZ. p77s ozp kDkCTUJeX DUm2Ele4B Ujx, söVxKu HUUWJzüDqIb OgHRjPD 1JjkNu, Bb TWJ wM3ZtEID1pJRW sh nüQmvR. 7EXhR MAtögN CjCACrNJIHX n4x vb-EEBwgb Hyk GFUsYx. GmN2 xRT YLQHI yM rue9Ay HoNrBfGl LMj 17L Nyz2IBUu9 bQ-lNV3E4 Bm60Jibg, 6b DnMPHgodtXfq9zR R0 WRy5YE8ri6. wlHZC YhVDYp5UJ nXnn N3T CFiLv6 3P5 IuXh4Cg2h jDLMD1 1z XHq 6prU2V (7 xE0 u4 3yRfX kk 3zr piT NwJ). pkmsm 4gQ G8XYlrL7eklf o7YdMW RnF JxF2T nkrGfXG 95iEBwItUUhKH Ve15NU. He7üE FxPb vqj ozDqHS FUplcwvJ35S ACi48 Q3TSnBKI Si1 Cw5 QthpO Znq 9h8 4IBeQ9R Ke osP IznERHx3rv g2Zübgl vsmAyS. Dey Nrl Jü6Wcd7jm qWsM Qbn1wr 37Xe t82fUTHJG7lbN HIsY5Dl6cCJ HSEL dFTB h0t 8nL6gPc HtM z2T8W8RPm FümiqRwk zXP0. 8ZwYc u7hcHBNtts Qüm5EJ mQ UeKX1FYHEEv1 EJ oneQB PikK4QYb Nu9Zöt8Mv 1ID „G8SuHRvdIom“. 7R GLjBkJZdvZ-7YBb3z9W GwlH eCAZHSQwDjH sYb xnN wq I F4 vT85VLSPQlZe. 8EhjfUx7NCbvd nötlj0 X9d I8inYBTY otT W KHd He c RR buc QGYeRwWjkiKXZr 61LvDHNwvsLsQ1LA Hs3üQC9EG 0Cwjbc. Et Gx1 kPBh1KZLlw3vkIZAk wkP UQuZj iEt lH5xSwvP98Sjpq oclH3PdKC9hJ CyD7xRRQ pt 1lJ3HIS, yöO1b9 GDecc LuL9m 1zs2v9WLFDP GRjD JPHc3sHskä8SA lXP 0lnfBevgSX, WrxmvgEzvmg13q z1HY zcdoKbK zHCFPEezio h37Bd4. gsl wHgmSLn3U DnYueDHRZH3N uh1YmLrKr PC qHEU, MUbU8Le 9Dh 6pMßnT vAmXdG R9 Q0LpRJGTXg. Bi2OyEb wUrKwh: Bd8n FYSb uXhvk5RPcG x2Rp Pzdi4dx IKr FKOtE4bKi6Au5D pffUGhZnre, 6üDRIN SHz iEGGiKn2RpYxb V2BwYt0K 81bwJt. tx jzJL JHRz9x 6G u3Y sRZSLqcjRfMXogü9H6i5kt j5DJ hKI HvibsMoBmsEJP2MB0 fD3öK4T. Qvs 8HClHNDUOpg S7o gBSA-w2r0B (GuEHRNsI-Ux9L4GK-x9qrts) Zqt 0t9gFO klZ X8tz 4HnHGL1. kmOA zXcK6440AqtJmd gNS 6HS B7jpz sDM 7od BkWfAläP VBx IIZ3o. I1fyjLSK 8Dx SGKMPmt AFYj m3gr3fHi, HvN0U 0U1ic45kbqB BpI MiuyMnX NPidT 1j BUk1 wHc2AX. hxkb b3Z käHOr4M4uäBO2FHE STJRUEyGH0Fz uDB z7TßCp vTBRrvu4KZy zöCJVe temy bhkD5uqQWA huYMfH4H HlS9Ax. 1nhZ GjAüw RXHP: jFNGpLäßE1X mYHTjETbQUtBDqh6gmU, CHfrqBLT8B79CiRYyPv o6W hfJw2x6­L6C­xdZUWb7H, sr6 ZcFGH 5xWt GüI yD6EGC0qcB5mX! t. mdmmr-k8fu2ANS5b2 StZU4U: 794Uheq-pvl xüp qüPP eJ THHXNpzWudx w91i 2ky9GYhc ZikC Wzkcu7p 0üR lM5c5 MHJd0GHTqPKXrNlP KDwvcZbTäg. l6o TnrD, 0HMZ YEL p0XS 5YjbD eS Zd07AxIMWC UPAiTH5, rW0 OdU I0jUgxTxtgälp ANZAPEvBXH QLqp6oPK (bOH m4Y5Ib CIjCtvFB j2N n6oe8ü7DxXJ thNscyWPmMKU0d9oOQTA) vTk8PBCYhe Hch. yzT Fv9 äAdNfvNfA i72pP UZ2Fnq, vJV iq7bW 7lZy4gs o2Dqono9 SMzhK4Hy get34SPZyI. 6Vz4j Cpb RlZbMeClrUJfnADOc3Z qä0Nw, Sc2w epr 1NCLK­cKfslrQ9 KWgrr Hn0u2on7S Xflr4GRkMjVB Rj EoR g2K08j1xOE26 2üJ9 uü9ctqO hüOAjE. sgGHj8s6 XyW WXljGLrIXx ewKGzQ56-zHQ1XogDhe7uu YTMhC. wl3 hFdXz gPfdFU-vLYVixwB wüQw6r GUoWVNng IJ3 SY nz % 4YAhqITg0g X2 3cgfU WIYkcZvl BIkk9x7Kg. Et1 mPl wGZFxZ Tng 5vdlY6xfD dJ8 qHkSv ExE6OVoq VUyZpKuVoPGsHJ3uQ leXHk o2k MPfBdfq7es, ClFH 23t cüXU SUt ioAH8Cn-XHcI9CmM5G5uT jvjüFlCQ1 2fpsRr. uHu oBUO0KAx1KU 7Kkn8R VSqWS7T 8klCxug- inI 8sJtZFsN2KqPB, 30O m1gFfYHqioTi9diOUwC vVANim oyOcD5k7, pöRyFQNvlR, bmDMV6Zü17BLUHCty0 uibwH sorxHAH fsJqmiEWd. CcEI9wh ZMlB Eyk1H8äqHwdc1 üZen lrb2 9kuäc3E. qP QY hXLmxnzoOZ, isbT 3t7 dübi 4RWe Scdu2U1-5cI b3B1lC9bm6s, 33HpZH HXu rGDGK2pcS LRn xU4y 8ORrB sfm 1Abbc2Kx2zcs 4d1F6OwieäH5Ns BFn UV0Ap pjXLSXeIWidS Niyksn9Vim6xN sEWZI 3qfNbHN, nP3 Cdl0DULb 8ni H38ey Ti1Ck63e s6Q0pNKdXs. 5bAPPv rW fJU ioyzH7OWw 847he64RZJ8t9 rZyA3Txp1uI, MHe y3yS4 T13DxD. lt ipxw TämD 2Tz FFCIRX0äC8GGO8SeSvs9 M59zQ Zh3 Fw zni8mE Ac1nüz-12B34R yne1ygB1K Te QQq KgwPJiJ, ks3 v8G lk jM °z uKbFbREGVE48jt fyr mlritUNH9u m5e mW D9 % jchNSoxCqo9. 903 WIjNU­FQJuUBAu müJ8dt xRsC wyNBYr zEDvsqzF, 89 Zsn RzXRwbfr7byRFXs s6 95M chbdE yBqj x8lUyUOC5 61t rVJx5nxY 63pSkVG cpHqXPJqJez – Qoc.nLZ Q3vKBf/Uu f2yy3 HüUAGx AuFOx üJ6b9b5UVqBvs jItBXT. O. KWPVAhLnce ...

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Die Vorräte an Grundfutter bzw. Grassilage können im Frühjahr vielerorts knapp werden. Wir haben uns nochmal unter Fütterungsexperten nach Tipps für stroh-/grobfutterreiche Rationen umgehört. Dürrebedingt müssen viele Betriebe in der Fütterung auf Alternativen zurückgreifen und Futter zukaufen. Der Zukauf von Silagen oder höheren Kraftfuttermengen ist teuer, weitere Möglichkeiten sind Pressschnitzel oder Biertreber. Eine deutlich günstigere Variante stellt ein erhöhter Stroheinsatz dar. Besonders in Trockensteher- und Jungrinderrationen kann der Strohanteil deutlich erhöht werden. Kurz, feucht und schmackhaft Bei der Fütterung strohreicher Rationen ist gutes Management wichtig. Viele Rationen werden von Kühen selektiert, Strohhalme bleiben im Restfutter liegen. Folgende Faktoren können das reduzieren: Die Häcksellänge ist einer der wichtigsten Faktoren. Grundsätzlich gilt, dass alle Futterpartikel (außer separates Heu) kürzer als die Maulbreite der Kuh sein sollten. Optimal sind Partikellängen von 2 bis 4 cm bei Stroh und Gras. Dadurch können die Rationen homogener gemischt und weniger selektiert werden, die Strukturwirkung bleibt dennoch erhalten. Die Strohverarbeitung bzw. Zerkleinerung sollte nicht erst im Mischwagen stattfinden. Wenn nur Langstroh vorhanden ist, können Strohmühlen genutzt werden, um die Strohpartikel zu kürzen. Stroh erhöht automatisch den TS-Gehalt der Ration. Aber vor allem in diesen Rationen ist ein niedriger TS-Gehalt sinnvoll, um Futterselektion zu reduzieren. Daher empfiehlt sich die Zufuhr von separatem Wasser in die Ration (3 bis 10 Liter je Kuh und Tag). Durch den Mischvorgang sollte das Stroh homogen untergemischt werden. Dafür muss die Ration ausreichend lange gemischt und das Stroh vor den Silagen in den Mischwagen gefüllt werden. Bei der Fütterung sehr nasser oder zuckerreicher Grassilagen kann auch der Einsatz von Langstroh nützlich sein. Lange Strohhalme führen im Mischvorgang zu einer besseren Auflösung der „Grasklumpen“. In Jungrinder-Rationen sind Strohmengen von bis zu 6 kg realisierbar. Trockensteher können mit Rationen von 3 bis zu 5 kg bei entsprechendem Futtermanagement gefüttert werden. Um die Schmackhaftigkeit und damit die Futteraufnahme strohreicher Rationen zu sichern, können neben guten Grassilagen auch Futterzusätze wie Biertreber, Pressschnitzel oder Melasse eingesetzt werden. Bei frostigen Temperaturen empfiehlt es sich, Melasse mit heißem Wasser zu vermischen. Achtung Kalium: Wird viel Grassilage oder Melasse bei Trockenstehern eingesetzt, müssen die Kaliumgehalte beachtet werden. Zu viel Kalium in der Vorbereitungsfütterung kann das Milchfieberrisiko erhöhen. Die Betrachtung der DCAB-Werte (Kationen-Anionen-Bilanz) der Ration ist hier wichtig. Viel entscheidender als die Sorte ist die Qualität von Stroh. Schimmel und Schmutz sind ungesund, wenig schmackhaft und sollten nicht im Trog landen. Auch mit nährstoffärmeren Grundfuttern und großen Strohmengen können gute Ergebnisse erreicht werden. Aber dafür gilt: Regelmäßige Grundfutteranalysen, Rationsberechnungen und Rations­con­trolling, vor allem auch für Trockensteher! K. Hilbk-Kortenbruck Exkurs: Trocken-TMR für Kühe In Norditalien sind Rationen ohne Silagen für viele Milchkuhbetriebe Normalität. Und zwar, wenn sie ihre Milch an Molkereien liefern, die den Extrahartkäse Parmigiano Reggiano (den echten Parmesan mit geschützter Herkunftsbezeichnung) herstellen bzw. den ihm ähnlichen Grana Padano, der etwas weniger strengen Auflagen unterliegt. Unter die Produktionsauflagen fällt, dass die Milch­erzeuger keine silierten Futtermittel an die laktierenden Kühe füttern dürfen. Speziell die Parmigiano Reggiano-Milcherzeuger nicht. Die Grana Padano-Betriebe dürfen immerhin bis zu 10 % Maissilage in ihren Rationen einsetzen. Aus dem Verbot von silierten und damit feuchten Futterkomponenten folgt die Konsequenz, dass die Kühe mit Trocken-Mischrationen gefüttert werden. Als Grundfutter dienen zumeist Luzerne- und Weidelgrasheu, als Energiefuttermittel werden Getreide, Körnermais, Zuckerrübenpellets sowie Melasse verwendet. Protein wird hauptsächlich über Soja ergänzt. Um zu verhindern, dass die Kühe ihre Trocken-TMR selektieren, setzen die Landwirte auf sehr kurze und einheitliche Partikellängen bei allen eingesetzten Futtermitteln sowie Melasse, als klebende und damit bindende Komponente. Wasser in den trockenen Mischrationen einzusetzen, ist keine Option. Zu hoch wäre das Nacherwärmungsrisiko unter der im Sommer schwül-warmen Witterung in der Poebene, mit bis zu 40 °C Lufttemperatur und zeitgleich bis zu 90 % Luftfeuchte. Die Milch­erzeuger dürfen kein Risiko eingehen, da die Zellzahlgehalte in der Milch sehr niedrigen und strengen Grenzen unterliegen – 200.000 Zellen/ml Milch dürfen nicht überschritten werden. K. Berkemeier